17. Dezember 2012

Die Vorbildfunktion des Trainers


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Um ein Team führen und aufbauen zu können, um Maßnahmen des Teambuildings entsprechend umzusetzen und dabei den Rückhalt der Mannschaft zu haben, muss ein Trainer nicht nur fachlich kompetent sein, sondern darüber hinaus weitere, in diesem Fall persönliche Eigenschaften mitbringen. Über allem steht dabei, dass der Trainer seinen Spielern ein Vorbild sein sollte – der Charakter des Übungsleiters sollte so beschaffen sein, dass er seinen Spielern auch neben dem Platz ein Vorbild ist.

In erster Linie sollte er in der Lage sein, sich und seine Arbeit stets selbst zu hinterfragen. Wer mit sich selbst unkritisch umgeht, hat auch nicht das Recht, das Verhalten anderer – in diesem Fall seine Spieler – zu kritisieren. Und ein Trainer muss gefestigt genug sein, um führen zu können, in diesem Fall geht es ja sogar um die Führung einer relativ großen Gruppe. Dazu gehört etwa auch, Diskussionen zuzulassen und die Meinung und Ratschläge Dritter einzuholen. Dass ein Trainer dadurch etwas an Geradlinigkeit einbüßt, muss nicht sein – denn just dadurch, dass er Vertrauen in seine Spieler sucht und die Spieler auch dem Trainer vertrauen, ist ein Trainer in der Lage, offen und ehrlich mit dem Team umzugehen.

Doch nicht nur neben dem Platz muss ein Trainer die Funktion des Vorbilds erfüllen. Denn wie will er seinen Spielern sonst ernsthaft klarmachen, in unübersichtlichen Situationen (etwa bei strittigen Entscheidungen des Schiedsrichters) kühlen Kopf zu bewahren und diszipliniert zu bleiben, wenn er sich in derlei Situationen selbst permanent echauffiert? Ein Trainer, der durch sein Verhalten gegenüber dem oder den Unparteiischen ständig Gefahr läuft, auf die Tribüne verbannt zu werden, befördert dadurch nur allzu oft Disziplinlosigkeiten seines Teams. Wenn den Spielern auf diese Weise gezeigt wird, dass helle Aufregung erlaubt ist, so ist das für eine Mannschaft in keinem Fall hilfreich.

Darüber hinaus ist es wichtig, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, und zwar in dem Sinn, als ein Trainer auch Fehler zugeben können muss. Läuft die Mannschaft etwa Gefahr, die vom Trainer vorgegebenen Ziele nicht erreichen zu können, sollte ein Trainer nicht in allererster Instanz in der Mannschaft selbst oder im näheren Umfeld suchen, sondern zuvorderst bei sich selbst. Oft hat ein Trainer auch anderweitig schwer wiegende Entscheidungen zu treffen, bei denen er nicht herumlavieren, sondern Entschlossenheit zeigen sollte. Die Formulierung „Verantwortung übernehmen“ muss ein Trainer auch mit Leben füllen können.

Dazu kommen noch einige Eigenschaften, die ein Trainer auch nach außen zu transportieren hat, um der Mannschaft sowie dem gesamten Umfeld die richtigen Signale zu senden. Ein gewisser Grad der Hingabe an seine Arbeit ist dabei ebenso wichtig wie Fleiß – denn von nichts kommt nun einmal nichts. Dabei sollte er selbstbewusst, aber nicht arrogant auftreten, sondern versuchen, bescheiden zu wirken und etwaigen Erfolg nicht für sich zu verbuchen. Um das zu erreichen, ist ein Maß an Realitätssinn vonnöten, genauso wie eine möglichst nüchterne Attitüde. Gleichzeitig schadet es nicht, ein wenig über den Dingen zu stehen und in der Lage zu sein, alles mit ein wenig Abstand zu betrachten und zu versuchen, komplexe Sachverhalte zu relativieren. Natürlich sollte ein Trainer dabei nicht wie ein Außenstehender wirken. Wenn er dann noch in der Lage ist, den „gesunden Menschenverstand“ einzusetzen und gegenüber allen Beteiligten großmütig und großzügig ist, dürfte ihm das Ansehen des Umfelds sicher sein. Im Idealfall ist der Trainer gleichzeitig geduldig – und kann die Dinge noch dazu mit Humor betrachten. Solange sich dieser nicht in Galgenhumor verkehrt, wenn sportliche Ziele mit der Mannschaft nicht erreicht werden können, hat er viel gewonnen.

17. November 2012

Teambuilding – Maßnahmen und auf was man achten sollte als Trainer


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Teambuilding ist schwer zu definieren und noch schwerer umzusetzen – also lasse ich als Trainer lieber die Finger davon. Wer so denkt, sollte lieber eine Einzelsportart trainieren, denn das Teambuilding war und ist schon immer eine mehr als nur unterstützende Maßnahme, um sportliche Ziele mit einer Mannschaft mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auch erreichen zu können. Erster Schritt dabei sollte in jedem Fall sein, ein gemeinsames Ziel mit dem Team zu definieren. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die Mannschaft sich ernst genommen fühlt, wenn der Trainer das Ziel mit ihr zusammen erarbeitet.

Treten im Verlauf einer Spielzeit Schwierigkeiten bei der Erreichung des Ziels auf, so ist die erste Pflicht des Trainers, an den Zusammenhalt zu erinnern und daran, dass das formulierte Ziel eins ist, das gemeinsam erarbeitet wurde. Den Spielern muss klar sein, dass einer vom anderen – im positiven Sinne – abhängig ist, dass ein Einzelner aus der Gruppe nie etwas erreichen kann ohne die Hilfe der anderen.

In einer heterogenen Gruppe besteht naturgemäß die Problematik, dass viele unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Teambuilding kann nicht von oben verordnet werden, und Teambuilding ist deswegen auch nichts, was gezielt trainiert oder geübt werden kann. Teambuilding ist vielmehr ein langer Prozess, den ein Trainer nur mit flankierenden Maßnahmen in einem groben Rahmen steuern kann. Wie es der ehemalige niederländische Volleyball-Nationaltrainer Joop Alberda ausdrückt, ist Teambuilding zu vergleichen mit dem Bau eines Hauses: „Durch Teambuilding müssen sich die Spieler zu Hause fühlen. Gemeinsam bauen Trainer und Spieler ein Haus und einigen sich darauf, Reparaturen gemeinsam auszuführen. Man weiß, dass schon mal eine Fliese von der Wand fällt. Aber wir müssen darauf vertrauen können, dass wir alle bereit sind, das Haus instand zu halten. Man muss sich darauf freuen, gemeinsam in dem Haus zu leben.“ (Quelle: dfb.de, „Was Sie schon immer über Teambuilding wissen wollten – und sollten!“)

Um zu einem echten Team zu werden, muss ein Trainer dafür sorgen, dass die angesprochenen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Davon gibt es eine ganze Menge. Sie sollen im Folgenden aufgezählt und kurz erklärt werden. Los geht es mit dem Recht auf Zugehörigkeit zur Mannschaft – eigentlich selbstverständlich, doch es gibt Fälle, in denen Spieler von ihren Mitspielern geschnitten und ausgeschlossen werden, was für das Haus, das gebaut werden soll, natürlich extrem negative Folgen hat. Damit einher geht das Recht auf Vorrang: nicht alle Spieler eines Teams können in der Hierarchie an der gleichen Stelle stehen. Wer etwa neu zu einer Mannschaft kommt oder zu den Jüngsten gehört, muss das tun, was junge Spieler seit jeher tun müssen – etwa im Training die Ballnetze oder die Hütchen tragen. Was etwas antiquiert klingt, stellt sich bei näherer Betrachtung als Maßnahme für das Teambuilding heraus, wenn man bedenkt, dass die älteren Spieler dafür eher bereit sind, die Verantwortung zu tragen. Daraus ergibt sich dann eine nützliche Aufgabenverteilung, von der im Normalfall alle profitieren. Der Trainer hat dafür zu sorgen, dass die Mannschaft um derlei Dinge möglichst eigenständig kümmert, da es nicht seine Aufgabe sein kann, sich darum zu kümmern, wer die Hütchen auf den Trainingsplatz trägt. Darüber hinaus muss in einer Gruppe ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Nehmen und Geben herrschen. Wer etwa selten trainiert, aber in der Startelf stehen möchte, nimmt mehr, als er gibt. Das führt dazu, dass sich viele übergangen und ungerecht behandelt fühlen – Gift für den Prozess des Teambuildings.

Dazu kommt, dass sich jeder Spieler zu jeder Zeit vor Augen halten sollte, dass die Gruppe wichtiger ist als der einzelne Spieler. Um dafür zu sorgen, dass den Spielern diese Erkenntnis stets präsent ist, kann der Trainer anregen, dass bei Nichtbeachtung von Regeln (etwa dem Zuspätkommen beim Training) Sanktionen auferlegt werden. Dadurch wird belegt, dass sich alle Spieler gewissen Regeln beugen müssen – und dass das Wohlergehen der ganzen Mannschaft über dem Wohl des Einzelnen steht. Darüber hinaus muss den Spielern klar sein, dass in einer solchen Gruppe Wechselwirkungen herrschen, und das bedeutet: jeder Spieler übt einen Einfluss auf jeden anderen Spieler aus. Das bedeutet, dass etwa bei spielentscheidenden Fehlern oft ein einziger Aussetzer eines Einzelspielers über eine Niederlage entscheiden kann. Die Mannschaft jedoch muss wissen, dass derselbe Spieler schon in der nächsten Partie zum Matchwinner avancieren kann und sollte dementsprechend reagieren. Für den Trainer ist die Beobachtung wichtig, dass das Team immer zusammen verliert, aber auch immer gemeinsam gewinnt. Dazu gehört, als weiterer Punkt, das Wissen, dass eine Mannschaft im Optimalfall aus mehr besteht als nur aus der Summe ihrer einzelnen Bestandteile, also der Spieler. Was über dem Team stehen sollte, ist der Geist eines Teams, der Esprit, der die einzelnen Spieler Spiel für Spiel so ehrgeizig macht, alles für die eigene, einzigartige Mannschaft zu geben. Dieser Teamgeist ist jedoch bereits schon dann verschwunden, wenn eine Mannschaft beginnt, in mehrere kleine Grüppchen zu zerfallen. Das es immer stärkere Bindungen zwischen einzelnen Spielern gibt, ist klar, doch sollte ein Trainer die gruppendynamischen Prozesse stets im Auge behalten.

Eine Mannschaft kommt im Normalfall nicht ohne den einen, besonderen Spieler aus, der auch mal allein den Unterschied ausmachen kann – ein sicherer Torschütze etwa oder ein begabter „Sechser“. Und jeder Spieler nimmt sich, neben dem Ziel der Mannschaft, oft auch noch ein persönliches Ziel vor, etwa die Torjägerkanone der Liga oder die beste Passquote, nur um zwei Beispiele zu nennen. Bei einem Torjäger kann ein solches Vorhaben einen eklatanten Konflikt heraufbeschwören, wenn er sein persönliches Ziel über das der Mannschaft stellt und vor dem Tor den besser postierten Mitspieler „übersieht“. In diesem Spannungsfeld das richtige Maß zu finden, ist eine der wichtigsten, aber auch schwierigsten Aufgaben des Trainers, um das Team zu festigen.

Bei all diesen genannten Faktoren bleibt jedoch die Erkenntnis der gegenseitigen Abhängigkeit der Spieler der zentrale Punkt. Ein richtiges Team kann nur dann entstehen, wenn ein Zusammenhalt in der Gruppe existiert; nur wenn der Spieler weiß, dass er von jedem anderen abhängig ist (etwa der Stürmer von den Vorlagen der Mitspieler), erkennt er den Wert der Mitspieler. Hat ein Spieler dies begriffen, wird er auf dem Platz nicht anfangen, mit seinen Mitspielern zu meckern, da er weiß, dass der Teamgeist über allem steht.

Abschließend zu diesem umfangreichen, ergiebigen Thema möchten wir zeigen, welche fußballspezifischen und welche fußballunspezifischen Richtlinien in Frage kommen, um das Teambuildung anzuregen (denn man kann mannschaftliche Geschlossenheit schlecht trainieren). Die aufgeführten Beispiele im fußballunspezifischen Bereich sollen lediglich Anregungen sein, welche Möglichkeiten überhaupt existieren; die Richtlinien hingegen sind recht genau eingrenzbar. Im fußballspezifischen Bereich gibt es deren fünf. Erstens: Kommunikation. Bedeutet: Spieler und Trainer reden mit- und nicht übereinander. Zweitens: Eine gemeinsame Strategie erarbeiten. Bedeutet: Diskussionen nach dem Training in Hinblick auf das Spiel; das Ziel ist klar: Nur so kann die gesamte Gruppe mitgenommen werden. Drittens: taktisch flexibel trainieren. Bedeutet: Die Mannschaft muss in der Lage sein, eine taktische Variante mitten im Spiel zu ändern, falls die vorgegebene Marschroute nicht funktioniert. Oft müssen dafür Spieler bestimmter Positionen geopfert, also ausgewechselt werden. Die Spieler müssen erkennen können, dass hierfür eben hin und wieder die Notwendigkeit besteht. Viertens: Konzentration und Aufmerksamkeit. Das schuldet jeder in der Gruppe jedem anderen und gilt beileibe nicht nur für den Fußball oder das Training. Es ist schlicht unfair gegenüber Anderen, wenn etwa nicht zugehört wird, wenn der Trainer den Ablauf einer Übung erklärt. Fünftens: Motivation und Wille. Bedeutet. Alle müssen mitziehen. Lässt sich auch nur einer hängen, treten in Training und Spiel Probleme auf, unter denen der Teamgeist und somit die ganze Mannschaft zu leiden hat.

Für den nicht-fußballspezifischen Bereich lassen sich vier Leitgedanken aufführen, die dem Teambuilding zuträglich sind. Erstens: Vertrauen schaffen. Bedeutet: Offen und geradlinig sein im Umgang mit anderen. Zweitens: Gemeinsame sportliche Unternehmungen, die nichts mit dem Fußball zu tun haben, etwa Klettern im Hochseilgarten, eine Kanufahrt oder Ähnliches. Das trägt darüber hinaus auch zur Vertrauensbildung bei. Drittens: Rituale abhalten. Bedeutet: Beispielsweise eine Mannschaftskasse führen, die durch einen Strafenkatalog gefüllt und die dann und wann für ein „Kabinenfest“ geopfert wird. Viertens: Anderweitige gemeinsame Unternehmungen. Etwa eine Nachtwanderung, ein Kinobesuch, eine Nacht auf dem Zeltplatz mit Lagerfeuer, Grillen etc.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass Maßnahmen, die das Teambuilding betreffen, in großer Anzahl vorstellbar sind. Die hier genannten sollen lediglich Anregungen sein. Jeder Trainer, der erkannt hat, dass das Teambuilding einen wichtigen und langen Prozess darstellt, wird für seine Mannschaft die passende Möglichkeit parat haben.

17. Oktober 2012

Als Jugendtrainer: Wie mit schwierigen Eltern umgehen?


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Neben allen anderen Faktoren, die die Arbeit eines Jugendtrainers erfolgreich macht, steht das oft zitierte Fingerspitzengefühl im Vordergrund. Doch dieses Fingerspitzengefühl ist eine Medaille mit zwei Seiten. Denn zum einen stellt auch ein Jugendtrainer im Normalfall nach Leistung in Spielen und Trainingseinheiten auf. Zum anderen jedoch wird seitens der Eltern eines Spielers oft versucht, direkt oder indirekt Einfluss darauf zu nehmen, dass der eigene Sprössling auch wirklich oft genug zum Einsatz kommt. Auch dann, wenn die Taktik des Trainers eben eine andere Aufstellung notwendig macht. Eltern klagen dann entweder den Trainer selbst an oder beschweren sich über Dritte, beispielsweise über den Betreuer, dass das eigene Kind zu wenig Einsatzzeit bekommt.

Je jünger die Kinder, desto leichter ist es für den Trainer, ausreichend zu rotieren, da die Leistungsunterschiede in jungen Jahren noch nicht sehr ausgeprägt sind. Doch je älter die Kinder und Jugendlichen werden, desto kleiner wird der Handlungsspielraum des Trainers. Und so kann es zu Situationen kommen, dass Eltern dem Trainer die Aufstellung „diktieren“ wollen, damit ihr Kind in jedem Fall zum Einsatz kommt. Was kann ein Trainer in einer solchen Situation tun? Denn Eltern erfüllen im Juniorenfußball schließlich wichtige Funktionen, wenn sie sich etwa als Fahrer für Auswärtsspiele anbieten oder bei Mannschaftsfeierlichkeiten helfen, ob mit einem Kuchen oder beim Grillen. Auch kommt es vor, dass der elterliche Betrieb als Trikotsponsor einer Jugendmannschaft einspringt.

Dem Trainer bleibt nur die Möglichkeit, mit den Eltern auf offene Art und Weise umzugehen. Sinnvoll wäre es etwa, am Beginn einer neuen Saison so etwas wie einen Elternabend durchzuführen. Die Eltern sollen verstehen, wie das Konzept des Trainers aussieht. Bei einem solchen Treffen ist es auch möglich, dass sich die Konfliktparteien – einerseits das betreffende Elternpaar, andererseits der Trainer – im Beisein Dritter aussprechen. Natürlich muss vom Trainer dabei erwartet werden, dass er sich auf ein solches Gespräch gut vorbereitet. Auch muss er sich vornehmen, nicht um des lieben Friedens willen Kompromisse zu schließen, die er später nicht halten kann. Schon dadurch, dass der Trainer das Signal aussendet, dass er zu solchen Gesprächen bereit ist, kann oft vermieden werden, dass Eltern hintenherum schlecht über den Trainer reden, wenn das eigene Kind in ihren Augen nicht oft genug spielt.

Der Trainer muss es verstehen, den Eltern klarzumachen, dass er die Aufstellung für ein Spiel nicht völlig willkürlich vornimmt, sondern sich an bestimmten Faktoren orientieren muss: an der aktuellen Form des Spielers, an seinem Einsatz im Training und am Verhalten des Spielers in der Gruppe. Im Fußball und in den meisten anderen Mannschaftssportarten ist es nun einmal so, dass fast jede Position doppelt besetzt ist und dass Kinder und Jugendliche dabei lernen müssen, sich selbst zurücknehmen zu können, wenn der Trainer den Einsatz des Konkurrenten vorzieht. Für Heranwachsende ist es ein nicht unwichtiger soziokultureller Prozess, dann und wann anzuerkennen, dass der Konkurrent eben besser im Training gearbeitet hat und sie nicht unbedingt etwas geschenkt bekommen. Sie lernen dadurch, sich in einer Gruppe einzugliedern. Wenn Eltern diesen Punkt verstehen können, dann hat der Trainer richtig argumentiert und der Punkt dürfte vom Tisch sein.

Dennoch gilt für den Trainer, dass er alle Spieler gleich behandeln muss. Persönliche Vorlieben muss er eindeutig zurückstellen. Und da auch im Jugendfußball eine Saison lang sein kann, schadet es nichts, bei etwa ausgeglichenem Leistungsstand zweier Konkurrenten mal den einen, mal den anderen spielen zu lassen. Falls es schwelende Streitigkeiten mit den Eltern gibt, darf sich der Trainer bei seiner Aufstellung niemals davon leiten lassen – Leidtragende sind in jedem Fall die jungen Fußballer.

Sollte all das zu nichts führen, sollten sich die Positionen und Fronten in einer Auseinandersetzung mit den Eltern verhärten, bleibt – aber dies nur als allerletzte Möglichkeit – immerhin noch die Chance, den Eltern zu empfehlen, dass das Kind den Verein wechseln sollte. Allerdings nur dann, wenn durch die Streitigkeiten die gesamte Mannschaft negativ betroffen ist und große Unruhe herrscht. Dabei darf man keinesfalls vergessen, dass es für ein Kind ab einem bestimmten Alter nicht einfach ist, sich in einem großen sozialen Gefüge wie einer Fußballmannschaft an anderer Stelle komplett neu einzugliedern.

17. September 2012

Die soziale Kompetenz eines Fußballtrainers


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…oder: Verhaltensmaßregeln sind nicht nur für Spieler da.
Jeder, der hin und wieder ein Fußballspiel im Fernsehen sieht, hat so seine Lieblinge als Trainer – wobei „Lieblinge“ natürlich genau das Gegenteil meint. Die einen finden Felix Magath unerträglich, weil er stets aufspringt und sich mit dem vierten Offiziellen anlegt, den anderen sind Typen wie Thomas Tuchel unsympathisch, die – nach dem Spiel und im Falle einer Niederlage – an keinem Mikrophon vorbeigehen können, ohne abfällige Bemerkungen über die Entscheidungen des Schiedsrichter loszuwerden. Manchmal regen sich Trainer zu Recht, manchmal zu Unrecht auf – errare humanum est, könnte man auch sagen. Doch wer sich ständig mit dem Unparteiischen, dem Publikum oder dem Trainer des Gegners anlegt, kann nicht auf ewig als Vorbild durchgehen. Doch Vorbilder werden gebraucht, ob für junge Fußballer oder auch für Trainer von Jugend- und Amateurmannschaften.

Auch ein Trainer braucht Verhaltensmaßregeln, oder anders ausgedrückt: er muss sozial so kompetent sein, dass er sich im Griff hat. Das geht bei der Pünktlichkeit los – ein Trainer sollte vor einem Spiel der erste sein, der beim Treffpunkt, am Stadion oder in der Kabine ist. Für das Training gilt das natürlich erst recht, schließlich sollte der Trainer schon einige Minuten vor Beginn auf dem Platz sein. Doch nur dort zu sein, genügt natürlich nicht: auch die Vorbereitung einer Einheit gehört bereits zum Training. Die Spieler merken es mit der Zeit, wenn ein Trainer ständig improvisieren muss, weil er sich vorher keine Gedanken über einzelne Übungen und den gesamten Ablauf einer Einheit gemacht hat.

Soziale Kompetenz, das bedeutet auch, sich für seine Spieler ein wenig mehr zu interessieren als einzig nur für ihr fußballerisches Vermögen. Was das im Einzelnen ist, muss jeder Trainer selbst wissen, zumindest aber kann es nicht schaden, sich ein wenig für die schulische bzw. berufliche Situation eines jeden Spielers zu interessieren. Auch weckt ein Trainer Vertrauen bei seinen Spielern, wenn er z.B. weiß, dass sie an einem bestimmten Tag Geburtstag haben o.Ä. Und einmal pro Halbsaison bietet es sich an, zusätzlich zu den Trainingseinheiten eine Unternehmung mit der Mannschaft zu machen, die nichts mit dem Fußball an sich zu tun hat.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Zusammenhang mit der sozialen Kompetenz eines Trainers ist in jedem Fall die Disziplin. Jeder Trainer erwartet sie von jedem Spieler. Doch nur, wenn ein Trainer selbst Disziplin an den Tag legt, darf er sie von seinen Spielern auch einfordern. Das geht los beim Umgang mit dem Gegner, mit Zuschauern, mit Schiedsrichtern oder mit dem Platzwart oder dem Betreuer. Freundlichkeit und Grüßen haben noch keinem geschadet, und wenn doch irgendwo Konflikte entstehen, sollte ein Trainer in der Lage sein, sie sachlich und konstruktiv zu lösen. Laut werden ist keine Lösung und wäre auch ein falsches Signal an die eigenen Spieler. Auch verbale Entgleisungen gilt es in jedem Fall zu vermeiden. (Dass physische oder psychische Gewalt ein absolutes Tabu sein sollte, braucht eigentlich nicht gesondert erwähnt zu werden.) Dabei sollte sich ein Trainer auch immer selbst „beobachten“ und hinterfragen können. Die Vorbildfunktion spielt für die eigenen Spieler eine wichtige Rolle.

Ebenso unabdingbar für das vorbildhafte Verhalten und die soziale Kompetenz ist es, gruppendynamische Prozesse erkennen und gegebenenfalls steuern zu können. Treten Probleme innerhalb der Mannschaft auf, muss der Trainer diese moderieren und im Idealfall auch lösen können. Wenn Spieler von Mannschaftskameraden ständig ausgegrenzt (oder, im schlimmsten Fall, gemobbt) werden, muss der Trainer auch einmal in der Lage sein, mit strenger und gerechter Hand durchgreifen zu können. Dabei ist es unvermeidlich, unangenehme Dinge in Gruppen- und Einzelgesprächen ansprechen zu können und dabei souverän zu bleiben.

17. August 2012

Was bei einem Einzelgespräch zu beachten ist


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In einer Gruppe, besonders in einer Gruppe jüngerer Menschen, besteht die Gefahr, dass immer ein, zwei Personen dabei sind, die die Worte „sozial“ und „Verhalten“ nur schwer in einen Zusammenhang bringen können. Wenn für einen Trainer augenscheinlich wird, dass bei seinem Schützling ein auffälliges Verhalten vorliegt, so muss das angesprochen werden. Fehlt der Spieler oft unentschuldigt beim Training oder gar an einem Spieltag? Ist die Leistung in Training oder Spiel häufig schlecht, obwohl die fußballerischen Fähigkeiten ausgeprägt sind, ist der Spieler permanent unmotiviert? Eckt er in der Gruppe an, d.h., hat er aufgrund seines fehlenden Sozialverhaltens Probleme mit Mitspielern oder mit dem Trainer bzw. dem Betreuer? Gibt es Schwierigkeiten anderer Natur? Wenn nur eine dieser Fragen mit einem „Ja“ beantwortet wird, dann ist es zwingend notwendig, dass der Trainer das Gespräch sucht – und zwar unter vier Augen. Derlei Dinge haben in einer Besprechung mit der gesamten Mannschaft nichts zu suchen.

Es kann natürlich auch vorkommen, dass der Spieler ein Gespräch von sich aus sucht. In diesem Fall ist es ratsam, den Spieler nicht zu vertrösten, etwa aus Zeitgründen oder weil man als Trainer grad keine Lust auf eine Auseinandersetzung hat (was bei einem guten Trainer übrigens so oder so niemals vorkommen sollte). Gerade Jugendliche müssen das Gefühl haben, dass der Trainer als Bezugsperson für sie da ist. Denn schließlich kann es vorkommen, dass der Spieler ein ernstes Anliegen hat. So ist es durchaus denkbar, dass er familiäre oder schulische Probleme ansprechen möchte, mit denen er sich nicht traut, seine Eltern oder den Klassenlehrer anzusprechen.

Geht die Initiative vom Trainer aus, so sollte man berücksichtigen, dass eine groß aufgehängte Ankündigung eines Einzelgesprächs den Spieler möglicherweise verunsichern kann. Es empfiehlt sich daher, eine gute Gelegenheit abzupassen, um den Spieler formlos anzusprechen. Sind die Probleme allerdings größerer Natur und ist sich der Spieler dessen auch bewusst, so lässt es sich meist nicht umgehen, einen festen gemeinsamen Termin auszumachen, etwa nach dem Training, wenn die anderen Spieler bereits nach Hause gegangen sind.

Doch wie geht man als Trainer ein solches Gespräch nun an? Man sollte sich von Beginn an klarmachen, dass man selbst womöglich auch schon Fehler im Umgang mit dem Spieler gemacht hat – es ist also gut möglich, dass dieser Kritik üben wird. Ob berechtigt oder nicht, zwingend notwendig ist es für den Trainer, sich damit sachlich und konstruktiv auseinanderzusetzen. Für die Atmosphäre des Gesprächs sollte sich der Trainer vornehmen, diese möglichst angenehm zu gestalten und die einleitenden Worte in aufbauender oder positiver Weise an den Spieler zu richten. Ein Hinweis auf eine gute Aktion im letzten Spiel oder Training oder eine anerkennende Bemerkung zum sozialen Verhalten können dabei recht hilfreich sein.

Dann ist es an der Zeit, den Spieler reden zu lassen; er soll von den Problemen erzählen, die ihn beschäftigen – ganz gleich, welcher Art sie sind, ob mit Mitspielern, mit der Familie oder mit der Schule. Wichtig ist es, den Spieler allein durch Zuhören aufzubauen; im Gegensatz dazu schadet es eher, wenn der Trainer oft unterbricht und dem Spieler damit das Gefühl gibt, er wolle ihn in die Ecke drängen. Gezielte Nachfragen sind natürlich erlaubt und hilfreich, solange der Spieler merkt, dass es dem Trainer ernst ist und dass die angesprochenen Dinge zunächst nur für die Ohren des Trainers bestimmt sind. In dieser Phase sollten die Gründe, warum es überhaupt zum Einzelgespräch gekommen ist, allerdings dann schon angesprochen worden sein, im Idealfall vom Spieler selbst.

Der wichtigste Schritt ist nun, auf den Spieler zuzugehen, und zwar, indem man als Trainer anbietet, dass die Lösung des Problems vom Spieler selbst ausgehen soll. Das geschieht am besten in der Art und Weise, als der Spieler von sich aus Vorschläge für die Lösung unterbreitet. Kommt man dabei auf einen gemeinsamen Nenner, so ist der erste Zweck des Gesprächs erfüllt – das unbedingt beendet werden sollte, indem man zusammen mit dem Spieler ein konkretes Ziel formuliert und einen Zeitraum ansteckt, innerhalb dessen dieses Ziel erreicht werden kann. Nach Ablauf dieser Frist muss sich der Trainer in jedem Fall noch einmal mit dem Spieler zusammensetzen, um ein Feedback-Gespräch zu führen, das ein Spieler unbedingt benötigt und auf das dieser auch wartet.

Einzelgespräche mit Spielern bergen einen hohen Nutzen. Probleme, die in einem Team entstehen, können so rechtzeitig erkannt, angesprochen und beseitigt werden, darüber hinaus schafft der Trainer eine höhere Motivation bei den Spielern. Die Leistung lässt sich dadurch im Normalfall deutlich steigern. Durch einzeln geführte Gespräche ist ein Trainer auch besser in der Lage, die Sozialstruktur einer Mannschaft zu verstehen. Und schließlich lassen sich dadurch soziale Sicherheiten für die Spieler erreichen.

Noch eine Anmerkung: Wenn die Probleme des betreffenden Spielers tiefer gehen, wenn es sich etwa um drastische familiäre Konflikte handelt, sollte der Trainer seine Kompetenzen nicht überschreiten. Oft ist hier Hilfe von professioneller Seite die einzig vernünftige und mögliche Lösung. Auch sollte man als Trainer nicht überschätzen, wie groß die eigenen psychologischen oder psychotherapeutischen Möglichkeiten sind.

17. Juli 2012

Das A und O der Trainingsgestaltung


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Um die Inhalte von einzelnen Trainingseinheiten oder um detaillierte Übungen geht es hier bei Fussballtraining.de ja eigentlich – doch nicht an dieser Stelle. Hier wollen wir vielmehr darauf hinweisen, wie man als Trainer während einer Einheit einen optimalen Ablauf garantieren kann und muss. Es handelt sich dabei keinesfalls um komplizierte Dinge, vielmehr geht es, wie der Name schon sagt, um das A und O der Gestaltung einer Einheit.

So sollte ein Trainer etwa dafür sorgen, dass er im Vorlauf einer bestimmten Übung deren Ziel erläutert – und darauf pochen, dass die Verfolgung dieses Zieles konsequent umgesetzt wird. Die Spieler können die Übung so konzentrierter angehen; sie sind motivierter, wenn sie verstehen, warum etwas wie durchgeführt werden soll. Ein Trainer sollte aber nicht erwarten, dass jede Übung sofort funktioniert. Der Lerneffekt für die Spieler besteht darin, die Übung zu wiederholen, Abläufe dadurch zu erlernen, sie zu verbessern, zu variieren und schlussendlich zu stabilisieren. Der Trainer hat dafür zu sorgen, dass zwischen diesen verschiedenen Stufen halbwegs fließende Übergänge enthalten sind, um die Anforderung nicht schlagartig erhöhen zu müssen beim Übergang in die nächsthöhere Stufe.

Als Maßstab für die Trainerarbeit dürfen nicht nur die Einheiten selbst als Erkenntnis bringend herangezogen werden. Insbesondere Spielformen im Training, besonders jedoch „richtige“ Spiele – also Freundschafts- oder Punktspiele – müssen für den Trainer Anhaltspunkte sein, wie er das Training zu gestalten hat. Im Optimalfall weiß er, welche Akzente er kurzfristig und welche er mittel- bis langfristig in das Training einzubeziehen hat.

Wichtige Maximen existieren auch in Bezug auf das Torschusstraining. Erste Regel hier: Der Trainer muss seine Spieler dazu ermutigen, den Abschluss zu suchen, besonders innerhalb des Strafraums. Hier sollten in den Einheiten entsprechende Schwerpunkte gesetzt werden, um Automatismen zu erzeugen, die dann im Spiel leichter umgesetzt werden können. Dazu gehört, Schwerpunkte für das Offensivspiel zu setzen und diese mittels entsprechend mittelfristiger Planung im Training auch konsequent umzusetzen. Prinzipiell gilt daher für jede Einheit, dass ein Torschusstraining bzw. das Einüben offensiver Kombinationen mit Torabschluss zwingend stattfinden muss. Dabei sollten die unterschiedlichen Übungen aufeinander aufbauen, und zwar dahingehend, dass so bald wie möglich eine Stufe erreicht wird, die einen hohen Wettkampfcharakter enthält.

Damit die Spieler die Torschussübungen konzentriert absolvieren, sollten diese nicht erst am Ende eines Trainings stattfinden – besonders dann nicht, wenn neue Spielzüge einstudiert werden oder taktische Komponenten hinzukommen sollen. Am Ende einer Einheit sind die Spieler meist müde und lernen nicht mehr effizient genug, um die Übungen zu verinnerlichen. In jedem Fall gilt aber: Das Torschusstraining sollte sehr abwechslungsreich gestaltet werden, um die Motivation hochzuhalten. Dazu gehört etwa, auch neue Abschlusstechniken in die Übungen mit einzubeziehen (etwa Flugkopfbälle, Volleyabnahmen etc.).

Dabei ist zu beachten: Während Kinder- und Jugendtrainer immer angehalten sind, alle Spieler die gleichen Übungen durchführen zu lassen, defensiv wie offensiv, müssen Trainer der aktiven Mannschaften positionsspezifisch trainieren lassen.

17. Juni 2012

Wissenswertes zur Spielanalyse


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Als Trainer ein Spiel anzuschauen und es zu analysieren, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Trainer von Profimannschaften sind dabei gleichzeitig im Vor- wie auch im Nachteil im Vergleich zu Trainern von Jugend- und Amateurteams. Der Vorteil besteht darin, dass sie nach dem Spiel eine DVD von ihrem technischen Analysten ausgehändigt bekommen, auf der die entscheidenden Situationen zusammengeschnitten sind. Der Nachteil: In der Halbzeitpause müssen sie entscheidende Dinge ansprechen und zu ändern versuchen – ohne dieses technische Hilfsmittel. Immerhin kann der Profitrainer dabei auf seine Assistenten zurückgreifen. Um für die nächste Trainingseinheit zu planen, kann er sich in Ruhe die DVD anschauen und analysieren, welche Schlüsse er darauf zu ziehen hat.

Der Amateur- bzw. Jugendtrainer hat es da wesentlich schwerer. Ihm wird keine DVD nach dem Spiel gereicht, er muss alles, was während des Spiels passiert, mit eigenen Augen sehen – und dann auch noch deuten, analysieren und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Wurde früher, als die DVD-Methode noch weit weg war, Ewald Lienen aufgrund seiner permanenten Schreibtätigkeit während einer Partie noch als „Zettel-Ewald“ belächelt, so empfiehlt es sich für einen Amateurtrainer in unseren Tagen, es Lienen nachzutun. So hat er später die entscheidenden Situationen eines Spiels, die er notiert hat, gleichzeitig auch noch besser vor dem geistigen Auge.

Dazu gehört, sich sowohl die taktischen Stärken als auch die Schwächen seiner Mannschaft zu notieren. Nichts ist schließlich wertvoller, als die Abwägung von Stärken und Schwächen. Ein guter Trainer wird daher stets darauf bedacht sein, die Trainingsarbeit dort anzusetzen, wo er den besten Hebel vermutet, wie sich die Stärken der Mannschaft taktisch so nutzen lassen, dass dadurch die Schwächen kaschiert werden oder zumindest an den Tand gedrängt. Ein Beispiel: Einem Team, das seine Stärken im Konter hat und damit viele Spiele gewinnt, ist nicht geholfen, wenn im Training Wert auf Ballbesitz und –kontrolle gelegt wird. Also muss die Analyse des Trainers lauten, dass die Mannschaft am ehesten erfolgreich ist, wenn zwischen der Eroberung des Balles und dem Torschuss nur wenige Sekunden liegen. Der Ansatz des Trainers für die Trainingseinheiten lautet also, kein extremes Forechecking am gegnerischen Strafraum trainieren zu lassen, nur um den Ball zu erobern (wie etwa der FC Barcelona das macht), sondern sich vielmehr etwas zurückzuziehen und abzuwarten, bis der Gegner mit vielen Spielern nach vorn geht. Dann müssen die Räume verdichtet und das schnelle Umschaltspiel aufgezogen werden, bei dem jeder Spieler seine Laufwege genau zu kennen hat.

Und noch ein Wort am Rande: Trainer können ruhig auch mal einen ihnen bekannten Zuschauer fragen, den Co-Trainer oder die Eltern eines Jugendspielers, die das Spiel anschauen, ob sie nicht einmal ein Spiel mit einer Kamera aufzeichnen können. Die dabei entstandene Datenmenge ist recht gering, sie kann mit jedem Rechner abgespielt werden. So kann ein Amateur- oder Jugendtrainer sich ein Spiel im Nachhinein auch noch einmal in ganzer Länge anschauen; möglicherweise hilft es ihm bei der Analyse. Oder es zeigt ihm, dass er mit dem, was er während des Spiels zu sehen meint, auf dem Holzweg ist. So oder so kann die Aufzeichnung nur hilfreich sein.

17. Mai 2012

Mannschaftsführung – was der Trainer beachten muss


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Drei entscheidende Faktoren sind es, die ein Trainer zur Führung unbedingt benötigt. Wobei: Es sind Faktoren, die für alle Personen gelten, die eine führende Position bekleiden, also etwa auch Teamleiter eines Projektteams, Lehrer, Manager etc. Aus den Aufgaben, die aus einer solchen Führung erwachsen, ergeben sich klare Bereiche, die die führende Person ausfüllen muss – und das sind eben genau die oben erwähnten Faktoren. Diese sind: Erstens ein klar abgesteckter Kompetenzbereich, zweitens ein festgelegter Entscheidungsspielraum, und drittens das Initiativrecht. Im Folgenden wollen wir ein wenig näher auf diese drei Bereiche eingehen.

Der Kompetenzbereich

Wer führen will, muss für sich klar analysieren, wie er Führung definiert und umsetzt. Denn er ist gegenüber dem Vorgesetzten – oder, um beim Fußball zu bleiben, dem Abteilungsleiter oder dem Vorsitzenden des Vereins – für den Erfolg (in diesem Fall der Mannschaft) verantwortlich. Also sollte sich der Trainer überlegen, wie er diesen Erfolg am besten herbeiführt. Das tut er, indem er sich auf seinen Kompetenzbereich konzentriert, und der liegt bei einem Trainer nun mal in der Gestaltung des Trainings und den damit verbundenen Aufgaben der Analyse und dem Ziehen der richtigen Schlussfolgerungen. Anhand dieser Folgerungen muss er überdies bestimmen, wie er das nächste Spiel angeht und welche Mannschaft er dafür aufstellt. Für das Training kommt hinzu, dass methodisches Vorgehen und das Anwenden einer Trainingslehre ebenfalls zum Kompetenzbereich des Trainers zählen. Und in diesen fallen schlussendlich, zumindest in den unteren Amateurklassen oder im Jugendbereich, weitere Aufgaben wie Organisation, Platzbeschaffung und ähnliche Dinge. Dabei ist es für den Trainer wichtig, den Kompetenzbereich sofort beim Amtsantritt mit dem Vorgesetzten klar zu definieren. Denn daran wird sich die spätere Arbeit orientieren – und führen kann ein Trainer nun einmal ausschließlich in diesem Kompetenzbereich, nämlich seinem ureigenen. Immerhin geht es um die Führung der Mannschaft.

Der Entscheidungsspielraum

Dieser hängt eng mit dem Kompetenzbereich zusammen. Dazu gehören die inhaltliche Trainingsgestaltung sowie die als nötig erachteten Sondermaßnahmen, etwa Trainingslager und ähnliche Dinge. Was die Spieler betrifft, so fallen die Verwendung eines Spielers auf einer bestimmten Position, die grundsätzliche Aufstellung, die Vorgabe einer taktischen Ausrichtung sowie Sanktionen bei Fehlverhalten eindeutig und ausschließlich in des Trainers Entscheidungsspielraum. Er muss von vornherein gegenüber seinem Vorgesetzten dafür sorgen, dass derlei sportliche Belange allein seine Aufgaben sind. Denn schließlich führt der Trainer die Mannschaft.

Das Recht auf Initiative

Was diesen Punkt betrifft, so ist er die logische Folge aus den beiden anderen Faktoren Kompetenzbereich und Entscheidungsspielraum. Mit der beschriebenen, eindeutigen Abgrenzung seiner Aufgabenfelder übernimmt der Trainer das Recht auf Initiative – oder besser gesagt: die Pflicht zur Initiative. Werden ihm etwa vom Betreuer, vom Abteilungsleiter oder vom Vereinsvorsitzenden Aufgaben zugewiesen, die eindeutig nicht in seinen Kompetenzbereich fallen, so hat der Trainer die Pflicht, diese Aufgaben zwar nicht rundheraus abzulehnen, aber doch zumindest festzustellen, dass er die geforderte Arbeit an andere Personen weiterdelegiert. Oft sind das Dinge im organisatorischen Bereich. Der Trainer kann gegenüber dieser dritten Person die Ableistung dieser Aufgaben einfordern und hat gleichzeitig das Kontrollrecht inne. Weil sich im unteren Leistungsbereich im Fußball die Kompetenzverteilung zwischen einem Trainer und einem Manager oft nicht klar trennen lässt, birgt das Initiativrecht erhebliches Konfliktpotenzial. Darum ist es aber umso notwendiger, von vornherein seinen Kompetenzbereich und den Entscheidungsspielraum eindeutig abzustecken – wenn ein Konflikt entsteht, leidet nämlich als erstes oft die sportliche Komponente, also die Mannschaft, darunter. Und das sollte in jedem Fall vermieden werden, denn schlussendlich wird dafür der Trainer zur Verantwortung gezogen, da er als Führungsperson der Mannschaft angestellt ist.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es zur Führung einer Gruppe folgender Faktoren bedarf: Zielsetzung, Entscheidung, Kontrolle, Realisation, Planung und Organisation. Um die Ziele zu erreichen, können Aufgaben vom Trainer an andere Personen wie Co-Trainer oder Manager delegiert werden, allerdings bleibt die Gesamtverantwortung natürlich beim Trainer. Um eine Mannschaft richtig führen zu können, bedarf es natürlich auch gewisser „soft skills“ wie pädagogisches und psychologisches Talent, eine starke Persönlichkeit, sehr gute Sachkenntnis oder eine natürliche Autorität, die bei der Vermittlung der sportlichen Inhalte an die Mannschaft glaubwürdig ist.

17. April 2012

Das Arbeitsfeld eines Trainers: Wichtig ist nicht nur auf dem Platz


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Wer als Trainer einer Jugend- oder Amateurmannschaft fungiert, der wird bald feststellen, dass die Arbeit allein mit der Vorbereitung auf Trainingseinheiten oder Spieltage noch lang nicht getan ist. Das sollten sich vor allem Neueinsteiger zu Herzen nehmen. Fußball trainieren zu lassen, das ist das eine. Doch in einem kleinen Verein warten auf einen Übungsleiter neben der sportlichen Betreuung der Mannschaft bis zu zwölf (!) Arbeitsfelder, um die er sich kümmern muss.

Das beginnt, erstens, mit der Verständigung mit dem Platzwart. Mit ihm muss der Trainer geplante Termine abklären und die Platzbelegung klären – das erfordert einen ständigen Kontakt, da ja auch andere Mannschaften eines Vereins oft zur gleichen Zeit trainieren. Vorausgesetzt, es gibt keinen Zeugwart, muss ein Trainer zweitens dafür sorgen, dass der Trikotsatz zu jedem Spiel verfügbar ist, und zwar ein frisch gewaschener Satz. Das bedeutet, dass der Trainer das Waschen selbst übernimmt oder jeder Spieler reihum einmal dran ist mit dem Waschen der Trikots, die er zum nächsten Spieltag wieder mitbringen muss. Drittens sollte der Trainer einen guten Draht zu anderen Vereinen in der Region haben. Das erleichtert die Kommunikation, wenn ein Spieler zwischen den Clubs wechseln möchte; gleichzeitig fördert ein gutes Verhältnis mit den Nachbarvereinen die Tatsache, dass die eigene Mannschaft angefragt wird, bei Turnieren oder Testspielen mitzumachen.

Ebenfalls wichtig ist, viertens, dass der Kontakt zu den anderen Mannschaften der gleichen Altersklasse im Verein gehalten wird. Ist das Verhältnis entsprechend gut, gibt es keine Probleme, wenn man selbst Spieler einer anderen Mannschaft anfordern muss oder die eigenen Spieler von der anderen Mannschaft angefordert werden. Dazu kommt, dass es nicht schadet, sich mit den Trainern dieser Mannschaften bzw. generell mit allen Trainern im Verein über Trainingsmethoden etc. auszutauschen – entsprechend ist „Networking“ mit diesen Trainern absolut erforderlich. Fünftes sollte ein Trainer ein Mindestmaß an Ahnung haben, was die medizinische Betreuung der Spieler betrifft. Zwar muss er einen Masseur oder einen Physiotherapeuten nicht ersetzen können, doch sollte der Trainer in der Lage sein, die typischen Symptome typischer Verletzungen der Spieler richtig zu deuten, um schlimmere Blessuren zu vermeiden. Auch sollte, Aufgabe Nummer sechs, ein gesundes Verhältnis zum Abteilungsleiter Fußball und zum Vorstand des Verein herrschen. Spätestens, wenn diese Personen Berichte von einem Trainer einfordern oder wenn es um den Vertrag geht, erweist sich ein gutes Verhältnis als nützlich. Auch in punkto Zielgespräche bzw. Entwürfe von Konzepten gilt das.

Siebtens: Ein Trainer sollte es tunlichst vermeiden, sich mit den eigenen Zuschauern anzulegen (etwa bei dauerhaft schlechten Leistungen der Mannschaft). Denn es kann andernfalls mehr kaputtgehen, als man zunächst einmal annimmt. Wenn sich die Stimmung des Publikums dauerhaft gegen Mannschaft und Trainer richtet, zieht das meist sportlich nicht spurlos am Team vorüber. Wenn die Abneigung zu groß wird, bleiben die Zuschauer aus, wie es oft bei Vereinen in den höchsten Spielklassen zu beobachten ist. Dabei sind hier wie dort die Verein finanziell oft abhängig von den Eintrittsgeldern, die die Zuschauer bezahlen. Aufgabe Nummer acht ist ein halbwegs gutes Verhältnis zur lokalen Presse, um potenzielle Unruhe gar nicht erst entstehen zu lassen (das Gegenteil nämlich tritt ein, wenn Zeitungen den Trainer „wegschreiben“ o.Ä.). Apropos Presse: zur Vor- und Nachbereitung eines Spiels zählt die Vorschau in der Lokalzeitung ebenso dazu wie die Lektüre der Spielberichte hinterher. Neuntens ist die Kontaktpflege zu Sponsoren in kleinen Vereinen auch eine Traineraufgabe. So können finanzielle Zuschüsse gesichert werden, etwa durch Werbeeinnahme auf den Trikots.

Zum zehnten ist ein guter Draht zum Sportlerheim nicht unwichtig, so banal es erst einmal klingt. Wer sich mit dem Wirt versteht, kann bei diesem leichter bestimmte Räume und Zeiten reservieren, um Mannschaftssitzungen mit gemeinsamem Essen durchzuführen. Das stärkt den Mannschaftsgeist. Nummer elf: Wer das Glück hat, einen Sportartikelhersteller in der Region zu haben, kann sich bei diesem direkt um die Bereitstellung von Spielkleidung bemühen; auch größere Firmen unterstützen kleine Lokalvereine dabei gern. Und zwölftens und letztens sollte sich ein Trainer nie darum drücken, sich den Eltern (bei Jugendlichen) oder den Partnerinnen bzw. Ehefrauen der eigenen Spieler vorzustellen, wenn diese nach einem Spiel noch mit im Vereinsheim sitzen. So kann der Trainer charmant die familiäre Unterstützung seiner Spieler in Bezug auf seinen Sport einfordern oder dafür werben, dass die Spieler öfter gemeinsam etwas unternehmen. Das ist gerade bei Jugendlichen sinnvoll.

Sicher gibt es theoretisch noch jede Menge Aufgaben, denen sich ein Trainer im Umfeld eines Vereins widmen könnte. Doch wie überall gilt auch hier: Maß halten. Die wichtigste Aufgabe ist für den Trainer immer noch, die Mannschaft so zu trainieren, dass sie im Wettkampf am Wochenende das Spiel gewinnen kann oder zumindest alles tut, um ein positives Ergebnis zu erzielen.

17. März 2012

Grundgesetze: Was ein Trainer von seinen Spielern verlangen kann


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…oder sagen wir besser: verlangen sollte. Es handelt sich dabei nicht um klare Regeln, denn einige dieser Vorsätze können nicht immer befolgt werden – so etwa Vorschlag Nummer eins, demzufolge man als Trainer seinen Spielern vorgibt, den ersten Zweikampf in einem Spiel immer zu gewinnen. Das kann nicht funktionieren, und doch ist der Vorsatz wichtig – weil er beim Spieler eine hohe Konzentration erzeugt. Der Spieler ist also sofort „im Spiel“, wenn er sich die Vorgabe zu Herzen nimmt. Dasselbe gilt auch für den ersten Pass, von dem der Trainer verlangt, dass er in jedem Fall bei einem Mitspieler landen sollte – und nicht in den Reihen des Gegners.

Wie man sieht, geht es nicht in erster Linie um Benimmregeln im Training, die stellt ein Trainer so oder so auf. Es geht darum, wie man sich als Spieler in einem Spiel einführen und auch darum, wie man sich aufführen sollte. Man könnte sagen, dass es sich um Merksätze handelt, die die Spieler verinnerlichen sollten. Dazu gehören grundlegende Dinge wie das frühe Stören des Gegners, noch bevor dieser den Ball richtig kontrollieren kann, aber auch psychologische Tipps wie der, dass der Spieler den ersten Gedanken, den er mit Ballbesitz hat, auch in die Tat umsetzt. Wer zu lang oder zu umständlich denkt, dem wird die Aktion misslingen.

Zu diesen sportlichen Vorgaben zählen jedoch auch einfache Dinge, die in jedem Training angesprochen werden müssen – etwa das Vermeiden von Querpässen vor dem oder im eigenen Strafraum. Das gehört ebenso in die Abteilung Ballsicherung wie die Aufforderung an die Spieler, den Körper möglichst immer zwischen Ball und Gegner zu bringen. Auch sollte der Trainer nicht müde werden, darauf hinzuweisen, dass riskante Aktionen in der Nähe des eigenen Tores unterlassen werden müssen. Lieber man spielt einen hohen und weiten Ball auf Verdacht, so dass die eigene Defensive selbst im Fall eines Ballverlusts die Zeit findet, sich neu zu sortieren.

Neben diesen Grundsätzen, die für die Verteidigung gelten, gibt es allerdings auch Merksätze für die Spieler, die den Ball im Angriff am Fuß haben. So sollte sich der ballführende Angreifer mit dem Ball stets bewegen, um keine leichte Beute für den gegnerischen Manndecker zu werden; wer einen Pass in die Tiefe spielt, sollte den Ball so timen, dass der Mitspieler den sofortigen Abschluss suchen kann – Zielstrebigkeit ist hier gefragt. Weitere Vorgaben für die Offensivspieler sind der Mut zum Risiko beim Abschluss, jedoch nicht ohne kurz vor dem Schuss noch einmal aufzuschauen, um zu sehen, welche Torecke offen ist.

Doch diese inhaltlichen Grundsätze allein reichen nicht, um einen guten Fußballer zu formen (von den technischen Möglichkeiten, die dieser sowieso mitbringen sollte, ganz zu schweigen). Fairness und der sportliche Umgang mit dem Gegner, den Zuschauern oder dem Schiedsrichter gehört ebenfalls dazu. Dabei sollte der Trainer seinen Spielern auch einimpfen, dass rohes und gefährliches Spiel zu unterlassen ist, etwa die Grätsche von hinten in die Beine, die Grätsche von vorn mit gestrecktem Bein (oder gar beiden gestreckten Beinen) und abenteuerliches Einsteigen, wenn keine Chance mehr darauf besteht, den Ball noch zu spielen. Dazu kommt, dass der Spieler, wenn er selbst gefoult wird, sich bei kleinsten Attacken vor Schmerzen krümmt und dem Schiedsrichter damit womöglich eine gelbe Karte für den Gegenspieler signalisieren möchte. Ebenso verwerflich ist natürlich das aktive Fordern einer Verwarnung für den Gegner, wie es im Profibereich leider allzu oft zu sehen ist. Generell sollte gegenüber dem Unparteiischen nicht ständig reklamiert oder lamentiert werden. Und genauso sollte man auch das Publikum nicht aufstacheln.

Wenn Spieler all diese Grundsätze verinnerlichen, steht einem guten Fußballspiel nichts mehr im Wege – verbunden mit der Hoffnung, dass der Trainer des Gegners seine Spieler auf die gleiche Weise eingestellt hat.