19. Dezember 2012

FC Schalke Training, Huub Stevens letzter Akt


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Das hätten die wenigsten wohl für möglich gehalten, dass Huub Stevens, vor kurzen noch gefeierter Erfolgstrainer auf Schalke, gehen muss. Ob richtig oder falsch, das müssen die Verantwortlichen von Schalke beurteilen. So trägt das heutige Training auch eine besondere Note – denn es war das letzte offizielle Training unter der Regie von Huub Stevens.

Die Feldspieler begannen das Training mit intensiven Warmlaufen und anschließenden Übungen in der Koordinationsleiter.

Torwarttraining der Schalker Torhüter

Während dessen machten sich die drei Torhüter separat warm.
Bei der ersten Übung warf wurde den Torhüter auf der Höhe des 5m – Raums hochgeworfen, den dieser fangen sollte. Anschließend musste er wieder zurück auf die Linie laufen und aus 16m wurde ihn ein Ball aufs Tor geschossen.



Reaktionstraining Schalker Torhüter auf der Linie

Die nächste Übung sah wie folgt aus:

• Der Torhüter kniete sich auf die Torlinie.
• Die andern beiden Torhüter standen rechts und links am 5m Raum
• Torwarttrainer Holger Gehrke stellte sich hinters Tor , von wo er anzeigte, ob von links oder rechts aufs Tor geschossen werden sollte



Torwarttraining mit verdeckter Sicht

Bei der letzten Übung wurden den Torwart aus ca. 16m von sämtlichen Positionen aufs Tor geschossen. Holger Gehrke stellte sich dabei an den 5m Raum und zwang somit den Torhüter die Bälle klar zu klären oder festzuhalten.



Überzahlspiel als Abschluss

Das Abschließende Spiel wurde ohne Torhüter gespielt (Spielfeld ca. 20×20) . Huub Stevens teilte seine Jungs in 3 Mannschaften ein ( Blau, Rot und Weiß ).

• Es spielte immer 2 Mannschaften gegen eine ( Rot und Weiß gegen Blau)
• Die 2 Mannschaften ( Rot und Weiß) sind im Ballbesitz und die Blaue Mannschaft versucht den Ball zu erobern
• Verliert zum Beispiel ein Spieler des Weißen Teams den Ball, werden sie automatisch zur angreifenden Mannschaft und Blau spielt mit Weiß zusammen

12. Dezember 2012

FC Schalke trainiert die Antrittsschnelligkeit


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Ein straffes Programm wartete an diesem Tage auf die Knappen. Diese Schalker-Übungseinheit hatte es in sich. Wert wurde vor allem auf die Spritzigkeit und Handlungsschnelligkeit gelegt.

Training der Antrittsschnelligkeit

Doch damit nicht genug mit dem aufwärmen. Der Schalker Koordinationstrainer baute einen weiteren Parcours auf in den die Antrittsschnelligkeit verbessert werden sollte.



Taktik Stunde auf dem Trainingsplatz

Damit sich die Akteure etwas erholen konnten, bat Huub Stevens zu einer Taktik Stunde. Er stellte zwei Mannschaften auf den Platz gegenüber und stellte immer wieder Situationen nach, wie er den Gegner vom Wochenende erwartet.

Er diskutierte mit seinen Spieler darüber, wie es ihnen an besten gelingen würde, die Stärken des Gegners einzuschränken. Stevens verschob die Spieler, zeigte Laufwege an und Positionswechsel.

Abschlussspiel mit Konzentration auf das Flankenspiel

Zum Abschluss wurde noch das Spiel über die Außen trainiert werden.


Das Ziel des Spieles war es, hauptsachlich über die Außen anzugreifen( natürlich wenn ein Spieler die Chance gesehen hat, besser ein Tor durch die Mitte zu erzielen, war auch das erlaubt). Die Spieler auf den Flanken durften, wenn sie den Ball hatten nicht mehr angegriffen werden.

Außerdem haben sie nur zwei Ballkontakte um die Flanke zu bringen. Desweiteren durften sich die Flankengeber nur in ihrem Rechteck bewegen.
Ansonsten hatte das Spiel keine weiteren Einschränkungen und wurde wie ein normales Fußballspiel durchgeführt.

30. November 2012

Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach, Spielvorbereitung


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Aufwärmen im Hütchenparcour

Nachdem sich warmgelaufen wurde, wurde sich nochmal intensiver an einen kleinen Hütchenparcour aufgewärmt. Konditionstrainer Zetlmeisel gab die Übungen vor, die die Profis anschließend zu seiner Zufriedenheit ausführten.



5 gegen 2

Anschließend stand 5 gegen 2 auf dem Programm. Wie üblich hatten die Spieler außen nur einen Kontakt und die Spieler in der Mitte mussten den Ball erobern.

Jedoch reichte es für die beiden Spieler in der Mitte nicht einfach den Ball zu erobern, sie mussten sich den Ball noch einmal gegenseitig zuspielen, wobei sie von den äußeren Spielern natürlich gestört werden konnten, erst dann durfte einer raus aus der Mitte.

Torschusstraining in Wettkampfform

Anschließend stand eine Revanche auf den Plan. Es wurde erneut das „Wettkampftorschusstraining“ , welchen schon vorm Spiel gegen Frankfurt gespielt wurde, durchgeführt. Es fanden sich wieder die gleichen Mannschaften zusammen.

Nochmal zur Erklärung:


Ausgesehen hat das Ganze so:

• Geflankt wurde von roten Hütchen am Eck des Sechzehnmeterraums

• Der Spieler, der den Ball ins Tor befördern soll, stand am oberen Hütchen am Sechzehner. Dieser durfte erst den Ball entgegen gehen, wenn sein Mitspieler geflankt hat sonst zählte das Tor nicht

• Die Mannschaft, die als erstes 15 Tore hatte, hat gewonnen ( wenn eine Mannschaft 7 Tore hat, wird die Seite getauscht)

Einen kleinen Unterschied gab es, diesmal durften die Spieler die flanken auch versuchen direkt ein Tor zu erzielen. Die Zählte dann als 2 Tore.
Allerdings muss ich beifügen, dass die Revanche in die Hose ging und wieder die Siegermannschaft der letzten Einheit gewonnen hat.

23. November 2012

FC Schalke gegen Eintracht Frankfurt, Torabschlüsse in Wettkampfform


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Das Training begann mit Warmlaufen im Mittelkreis.


• Auf der gestrichelten Linie wurde leicht gejoggt
• Auf der durchgezogenen Linie wurden die Aufwärmübungen durchgeführt (Skippings, side-hopser usm.)

Fangen im Mittelkreis

Anschließend wurde „Fangen“ im Mittelkreis gespielt. Zwei Gruppen, auf jeder Seite des Mittelkreises eine. Es geht immer 1 vs. 1. Ein Spieler bekommt ein Leibchen hinten in die Hose gesteckt, dass Ziel des anderen ist es das Leibchen zu bekommen, dazu hat er 20sec. Zeit.

Spiel ohne Tore mit zwei Anspielstationen

Nachdem jeder einmal Jäger und Fänger war, wurde Fußball gespielt, allerdings ohne Tore. Es gab zwei Mannschaften und zwei neutrale Spieler die immer den Team welches im Ballbesitz waren als zusätzliche Anspielstation diente. Dieses Spiel ließ Huub Stevens 4*5min spielen, in den ersten beiden 5min hatten die Spieler beliebig viele Ballkontakte und den letzten beiden 5min nur noch 3 Ballkontakte.

Torschusstraining im Wettkampfmodus

Als nächstes stand Torschuss auf dem Programm, aber im Wettkampfmodus.


Ausgesehen hat das Ganze so:

• Geflankt wurde von roten Hütchen am Eck des Sechzehnmeterraums
• Der Spieler, der den Ball ins Tor befördern soll, stand am oberen Hütchen am Sechzehner. Dieser durfte erst den Ball entgegen gehen, wenn sein Mitspieler geflankt hat sonst zählte das Tor nicht
• Die Mannschaft, die als erstes 15 Tore hatte, hat gewonnen ( wenn eine Mannschaft 7 Tore hat, wird die Seite getauscht)



16. November 2012

FC Schalke Training, Torwarttrainining mit Air-Bodys


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Es stand eine lockere Einheit auf dem Programm. Nach den normalen Warmlaufen, wurde sich nochmal intensiv aufgewärmt.
Koordinationstrainer Markus Zetlmeisl baute 6 Stangen im „Zick-Zack“ auf, durch die die Profis unter seiner Anleitung Übungen ausführten.



Torwarttraining: Strafraumbeherrschung und präzise Abstöße

Gleichzeitig Trainierten die Torhüter ihre Strafraumbeherrschung und präzise Abstöße. Das sah wie folgt aus:





Zur Grafik: Es gibt 4 Positionen. Von Position 1,2 und 4 wird in den Strafraum geflankt und von Position 3 wird direkt auf das Tor geschossen. Nachdem der Torhüter eine Flanke gefangen hat bzw. den Schuss gehalten, soll er einen Präzisen Abstoß, entweder aus der Hand oder vom Boden, zur Position 1 oder 4 machen.

Passübung im Mittelkreis

Nachdem die Feldspieler ihr Aufwärmprogramm bewältigt hatten, versammelten sie sich zur nächsten Übung. Es gingen jeweils drei dreier Teams zusammen. Das Spielfeld hatte die Größe des Anstoßkreises.


Zur Grafik: Wie auf der Grafik zu sehen ist, geht ein Team (in diesem Fall das rote) in den Mittelkreis. Ein Spieler, in diesen Fall einer des blauen Teams, gesellt sich zu den roten Team in den Mittelkreis. Soweit die Vorbereitung.

Die Übung soll wie folgt ablaufen. Die äußeren Spieler sind im Ballbesitz und passen sich den Ball zu. Sie haben den blauen Spieler als Anspielstation im Mittelkreis. Das Team Rot hat die Aufgabe den Ball zu erobern. Gelingt ihnen das, muss das Team in die Mitte, von dem der Spieler den Ball verloren hat.

(Verliert der Spieler des Team Gelb den Ball an einen der roten Mannschaft oder bringt den Ball nicht zu einem Mitspieler, muss das gesamte gelbe Team in die Mitte)

Ein Spieler von Team Blau oder Rot geht dann wieder als Anspielstation in die Mitte. (Möglichst soll jeder Spieler einmal in der Mitte gewesen sein.)

Anschließend an diese Übung verteilten sich die Spieler auf zwei Tore und konnten noch ein bisschen an ihrer Schusstechnik feilen.

Air-Bodys und anderes Torwart-Equipment:

15. November 2012

FC Bayern Training, Individualtraining


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Ein etwas anderer Trainingstag beim Rekordmeister fand am frühen Mittwochmorgen in der Säbener Straße statt. Denn mit lediglich vier Feldspielern (Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Holger Badstuber und Dante) konnte Co-Trainer Peter Hermann mehr oder weniger lediglich eine Individualtrainingseinheit absolvieren, während Torwarttrainer Toni „Tapa“ Tapalovic sich um die Belange von Tom Starke und Maximilian Riedmüller kümmerte.


2. Mannschaft mit Laufschule

Auf dem Nebenplatz trainierte die zweite Mannschaft des Rekordmeisters, bei denen zuerst Tobias Schweinsteiger die obligatorische Laufschule übernahm:



Indivdualprogramm Schweinsteiger, Badstuber und Co.

Anschließend absolvierte die Truppe mit Hermann und Marcelo Martins ein technisches Individualprogramm, welches nach jeder kurzen Belastung durch langsames, selbstständiges Auslaufen mit einer Platzrunde unterbrochen wurde.


Bei Übung A sollten die Profis rückwärts um einen Dummy herum starten und den von Hermann gespielten Ball direkt klatschen lassen. Hierbei wurde mit flachen Zuspielen und Würfen zum Kopfball variiert.




In Übung B sollte sich immer ein Spieler des Quartetts auf zwei Seiten eines rechtwinkligen Dreiecks bewegen und die Pässe von Hermann kurz verarbeiten, mit einem Kontakt in Bewegungsrichtung mitnehmen, zurückziehen und zum Übungsleiter zurückpassen. Dies wurde mit sechs Pässen im ersten Durchgang durchgeführt, bevor wieder der Auslauf anstand. Bei den weiteren Wiederholungen reduzierte Hermann die Belastung auf vier Pässe, forderte aber auch höheres Tempo.




In Übung C bekamen die Spieler drei Bälle auf einer Seite des Korridors und sollten nun je einen Ball im Slalom durch den Hütchenparcours dribbeln, auf der anderen Seite ablegen und diesen Vorgang sofort mit der nächsten Kugel wiederholen.




Hierbei gab Hermann im ersten Durchlauf keine Vorgaben, in den weiteren Durchgängen aber die Anweisung, mit welchem Bein das Leder geführt werden sollte – wobei hier in jedem Durchgang mit den drei Bällen stets alle Varianten (rechts, links, beide) angesprochen wurden.

Um den Stationsbetrieb etwas aufzulockern integrierte Hermann einmal kurzfristig noch einen Torabschluss, wofür Riedmüller herüber beordert wurde und einige Abschlüsse auf das Gehäuse abwehren musste.




Ein weiterer Zwischeneinschub beim Circuit-Training wurde umgesetzt durch eine Übung, in der Hermann von der Mittellinie Flugbälle in den Strafraum schlug, die die Profis direkt klären sollten.




Von Dominik Langenegger

Alle Grafiken erstellt mit www.easy2coach.net

9. November 2012

FC Schalke, Training Viererkette bespielen


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Das heutige Training musste ohne Trainer Huub Stevens stattfinden, der krank das Bett hütete. Dies hielt die Schalker aber nicht davon ab, ein taktisch hochwertiges Training zu absolvieren.

„Handball“ zum Aufwärmen

Zunächst wurden wieder Runden zum aufwärmen gedreht und danach die Muskeln gedehnt. Weiter ging es mit „Handball“. „Handball“ in den Sinne, dass es zwei Mannschaften gab, jedoch keine Tore. Die Spieler einer Mannschaft warfen sich den Ball gegenseitig zu und die Gegner versuchten, mit jeden ihnen zur Verfügung stehende Mittel, sie daran zu hinder und den Ball zu erobern. Auch sobald der Ball den Boden berührte oder im Aus war, musste der Ball den Gegnern überlassen werden.

Schnelles Umschaltspiel in die Spitze

Weiter ging es mit der Haupteinheit des Trainings. Trainiert wurde das schnelle Spiel in die „Spitze“.





Zur Grafik:

• die durchgezogenen Linien stellen die Passwege dar
• die gestrichelten Linien stellen die Laufwege dar
• die Dummies stellen die Viererkette der Gegner dar

Wichtig:

Der Spieler an der roten Stange muss sie um diese bewegen, das soll das „Lösen“ vom Gegenspieler darstellen.
Nachdem der Spieler an der roten Stange, den Pass 2 gespielt hat begibt er sich auf die frei geworden Position am oberen linken Hütchen.
Der Pass 3 und 8 soll flach und hart gespielt werden, da dieser den Pass zwischen der 4er Kette her darstellt und der Spieler, der angespielt wird, soll den Ball schnell verarbeiten können.





Diese Übung ist ähnlich der vorher gezeigten mit den Unterschied, das diesmal der Spieler vom roten Hütchen, also über die Außen, in den Bereich hinter die Viererkette starten soll. Wieder ist drauf zu achten, dass der Pass 3 und 8 flach und präzise gespielt wird.

Abschlussspiel mit hochgestellter Viererkette

Im Abschließenden Spiel sollte das eben erlernte umgesetzt werden. Die Abwehrreihen sollten, beim gegnerischen Ballbesitz bis zur Mittellinie vorrücken und die Gegner hatten die Aufgabe mit wenigen Ballkontakten den Ball in die Spitze zu spielen und dann schnell zum Abschluss zu kommen.



Ausdehnen bzw ausschießen

Während sich einige Spieler nach dem Spiel ausdehnten, schnappten sich Draxler, Barnetter und Holtby nochmal den Ball und arbeiten an ihrer Schusstechnik.

5. November 2012

Abschlusstraining Schalke gegen Hoffenheim


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Freitag der 2. November, Huub Stevens ließ seine Mannschaft zum Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Hoffenheim kommen.
Die Einheit wurde von ca. 300 Anhängern besucht und diente nur dazu, die Profis im Rhythmus zu halten.

Dehnungs- und Kräftigungsübungen

Begonnen wurde das Training mit lockerem Warmlaufen und anschließenden Dehn- und Kräftigungsübungen, angeführt von Konditions-Trainer Markus Zetlmeisel.

Koordinationsübungen im kleinen Feld

Jetzt standen Koordinationsübungen an. In einem 2x2m großen Feld absolvierten die Spieler verschiedene Übungen. Da die Spieler keine lange Pause zwischen den Übungen haben sollten, wurden sie in 5er Gruppen eingeteilt.



4 gegen 2

Nach dem „harten“ Teil des Trainings wurde ca. 20min 4 gegen 2 gespielt, bei denen die Profis sowie die Zuschauer ihren Spaß hatten.

Flankentraining

Im anschließenden Flankentraining wurde die Konzentration nochmal etwas angehoben.
Die 1. Übung bestand darin, dass ein Akteur von außen hinein flankte und 5 Spieler gleichzeitig in die Strafraume liefen und versuchten, ein Tor zu erzielen.


Die 2. Übung sah wie folgt aus. Es wurde wieder von außen hinein geflankt, nur diesmal mit dem Unterschied, dass der Flankengeber 2 Optionen hatte. Entweder konnte er auf den ersten Pfosten flanken, wo zwei Spieler postiert waren und den Ball von dort zu den drei Mitspielern verlängern konnten, die am zweiten Pfoten lauerten oder direkt die Flanke direkt zu den drei Spielern am zweiten Pfoten schlagen.


Hierbei wurde sichtlich, in welch einer guten Verfassung sich zurzeit die Knappen befinden. Ob es Chiprian Marica war, der nach seinem Feilrückzieher Tor im Pokalspiel gegen Sandhausen bereits seine technischen Fähigkeiten zeigte, ein Tor per Seitfallzieher erzielte oder der „Hunter“ den Ball mit einem sehenswerten Hackentrick im Tor unterbrachte.




Das Training fand sein Ende, nach dem sich die Knappen ausgelaufen und ausgedehnt hatten.

Regeneratives Fitnesstraining nach HSV Sieg


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Es war ein wunderschöner Sonntagmittag in den Herbstferien, als der Tross der Bayern um 11:30 Uhr den Rasen des Hauptplatzes an der Säbener Straße betrat. Wie gewohnt nach Spieltagen wurden die Profis wieder in zwei Gruppen eingeteilt.

Die Spieler, die am Vorabend gegen den HSV bereits einen Großteil der Minuten verbuchen konnten, nahmen am regenerativen Fitnesstraining teil und arbeiteten ausschließlich im aeroben Bereich. Die Gruppe zeigte sich den etwa 1.000 wartenden Fans, indem sie mehrere Gruppen um die Trainingsanlage drehte und anschließend auch den einen oder anderen Autogrammwunsch erfüllte.

Die zweite Trainingsgesellschaft absolvierte mit Peter Hermann, Jupp Heynckes, Herman Gerland und Toni Tapalovic die reguläre Einheit. Fitnesstrainer Thomas Wilhelmi arbeitete währenddessen gesondert mit dem verletzten Holger Badstuber.

Torwarttraining im Trio

Während die Feldspieler in die obligatorische Laufschule starteten, schnappte sich Tapalovic die Torhüter Manuel Neuer, Tom Starke und Maximilian Riedmüller und absolvierte eine kleine Erwärmung mit dem Trio. Hierzu positionierten sich drei Spieler frontal vor das Gehäuse, einer mittig und einer je auf Pfostenhöhe – Distanz etwa 10 Meter. Hierbei erhielt der Keeper immer drei Bälle hintereinander, die er mit verschiedenen Aufgabenstellungen parieren oder zurückspielen musste.

Hermannsche Pass- und Positionsspiel

Anschließend ging es in das Hermannsche Pass- und Positionsspiel über:




Das Trainergespann zeigte hierbei diverse Variationen auf durch klatschen, aufdrehen, Doppelpass und Richtungswechsel. So wurden die grundlegenden Bestandteile des Kombinationsfußballs nochmals angerissen – in der letzten Durchführung dann gar der Torabschluss eingebaut.

3 gegen 3, plus 2

Darauffolgend stand erneut das altbekannte „3vs3plus2“ auf dem Programm. Drei Spieler versuchen gegen drei Gegner möglichst lange den Ball zu behaupten, zwei stets freie Mitspieler unterstützen sie hierbei. Bei Ballverlust muss sofort umgeschaltet und nun das Leder zurück erobert werden.

Flanken- und Torschussübung


Anschließend setzten die Profis eine kombinierte Flanken- und Torabschlussübung um, bei der die Akteure zuerst einen kleinen Geschicklichkeitsparcours mit verschiedenen Herausforderungen durchlaufen mussten und dann den liegenden Ball zum nächsten wartenden Mitspieler weiterleiteten. Hierbei wurden zwei Mittelstationen eingebaut, wo der Ball per Aufdrehbewegung weitergespielt werden sollte.

Auf der gegenüberliegenenden Spielfeldseite wurde dann per Doppelpass ein Lauf zur Grundlinie erzwungen und eine präzise Hereingabe auf den wartenden Sturmspieler. Dieser sollte die Flanke abschließen und bekam anschließend sofort aus seinem Rücken einen zweiten Ball zugeworfen, der ebenfalls verwertet werden musste.

Hierbei variierte der zuspielende Trainer, ob Wurf, Flachpass oder Steilpass auf den Sturmspieler zukam. Eine dementsprechende Reaktions- und Handlungsschnelligkeit wird dementsprechend auch umgesetzt.

Abschlusspiel im Sechzehnmeterraum

Das Abschlussspiel Fünf gegen Fünf stand schließlich erneut unter dem Rahmen „Raumdruck und Handlungsschnelligkeit“. Aufgrund der Spielfeldgröße von einem Sechzehnmeterraum wurden die Profis sehr gefordert und mussten immer wieder unter enormem Druck eine zügige Lösungskompetenz zeigen und entwickeln.

Nach offiziellem Ende der Trainingseinheit absolvierte Starke mit Taplovic noch einige Extra-Schichten und zeigte, dass er ein talentierter und stets bereiter Ersatzkeeper ist, der für den FCB noch enorm wichtig sein kann.

Von Dominik Langenegger

17. Oktober 2012

FC Bayern Training, ohne Nationalspieler aber mit Uli Hoeneß


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Während Länderspielpausen erkennt man das Trainingsgelände des FC Bayern München kaum wieder. Weniger bekannte Spieler, deutlich weniger Fans – für Bayernverhältnisse fast Totenstille.

Lediglich etwa 100 Anhänger waren am Dienstagvormittagstraining der Profis an der Säbener Straße anwesend – trotz bezauberndem Oktoberwetter in München. Die Fans bekamen jedoch viele interessante Dinge zu sehen, auch Präsident Uli Hoeneß, der sich die Einheit nicht entgehen ließ.

Der 12-köpfige Kader für die Einheit setzte sich aus den etablierten Kräften, die nicht in Nationalteam beheimatet sind, und diversen Nachwuchsspielern zusammen.

Neue Aufwärmmethode der Bayern

Nach einer kurzen Laufschule bot das Trainergespann den Spielern eine neue Aufwärmmethode dar, die engagiert wahrgenommen wurde. Man spürte förmlich den Ehrgeiz der nachrückenden Spieler, die sich zeigen wollten. Hierbei wurden vier Stationen eingerichtet, die von vier Trainern betreut wurden




Co-Trainer Hermann Gerland beaufsichtigte einen Slalomparcours, an dessen Ende die Profis den zugeworfenen Ball zurückköpften. Fitnesstrainer Marcelo Martins gab Übungen an der Koordinationsleiter vor, und Andreas Kornmayer hatte eine Station zur Stärkung der lateralen Schnelligkeit. Bei Hermann mussten die Profis in diversen Variationen um die Hütchenstangen laufen und die zugespielten Bälle frontal klatschen lassen, bei der nächsten Station Kornmayer gab es die Aufgabe nach drei schnellen Seitschritten im Stangenkorridor diagonal durch eines der Hütchentore zu sprinten.

Gerlands Truppe musste sich in verschiedenen Varianten um aufgestellte Stangen winden um dann einen zugeworfenen Ball zurück zu köpfen. Als Variante mussten die Akteure den Ball zuerst abklatschen, d.h. berühren, dann schnell zurücklaufen und anschließend köpfen. Bei Martins wurden diverse Möglichkeiten der Koordinationsleiter umgesetzt. Nach der Aktion liefen die Profis direkt weiter zur nächsten Aufgabe. Cheftrainer Jupp Heynckes beaufsichtigte das Treiben bei den vier Stationen.

Pass- und Positionsspiel

Anschließend ging es in den bereits bekannten Trainingsbetrieb über. Zuerst standen Pass- und Positionsspiel auf dem Programm, umgesetzt nach der Steil-Einlaufen-Übung





In der ersten Durchführung musste der Innenspieler mit Ballannahme aufdrehen – in der zweiten Möglichkeit sollte er klatschen lassen.

Anschließend wurden die beiden Keeper mit in die Übung integriert, die sich zuvor mit Torwarttrainer Toni Tapalovic aufwärmten. Im dritten Durchgang schloss, bei gleichen Pass- und Laufwegen, der durchlaufende Spieler auf das frontal postierte Tor direkt ab. In der letzten Variante sollte nach Rückpass die Kugel mitgenommen mit dem zweiten Kontakt abgeschlossen werden.




Mitchell Weiser, der ein herausragendes Training bot und auffallend oft vom Trainerstab Lob erhielt, sorgte hierbei mit ausgezeichneter Konzentration und Schusstechnik für einige Highlights und Raunen bei den Zuschauern – sein Bundesligadebüt für den FC Bayern scheint in dieser Form nicht mehr allzu weit entfernt.

4 gegen 4 plus 2

Die Fortsetzung fand die Einheit beim etablierten „4vs4plus2“, wobei immer vier Spieler den Ball gegen die vier restlichen Akteure behaupten müssen. Unterstützung finden sie hierbei durch zwei freie Mitspieler, die immer die ballbesitzende Mannschaft unterstützen



Die Bayern-Brasilianer “Schnacksln”

Nach Trainingsende offenbarte dann das brasilianische Trio der Münchener um Rafinha, Dante und Luiz Gustavo (zu Beginn war auch noch der Deutsch-Italiener Diego Contento dabei), was an technischer Finesse in ihnen steckt. „Schnacksln“ bedeutet, dass der Ball immer volley mit zwei Kontakten aus der Luft punktgenau auf den nächsten Spieler weitergespielt werden muss.

Die drei schafften mit zwei Bällen mehrere Runden – derjenige, der dabei einen Fehler produziert erhält von den anderen Mitspieler einen Schnippser am Ohr, wird also „g‘schnackslt“.

Von Dominik Langenegger

Alle Grafiken erstellt mit www.easy2coach.net