7. Februar 2013

Schalke Trainingseinheit, Schnelligkeit und Koordination


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Die heutige Schalke Trainingseinheit stellt ein Extraprogramm vor. Im Kern geht es bei den Übungen um die Ausbildung der Schnelligkeit und Koordination.

Training der Koordination mit Koordinationsleitern




Die erste Übungsreihe hatte koordinative Abläufe zum Thema. Dabei benutzte der Trainerstab Koordinationsleitern, welche die Schalke Spieler auf unterschiedlicher Art und Weise durchlaufen mussten. Großer Wert wurde dabei auf die Bewegungsgenauigkeit gelegt und die Schnelligkeit der Bewegungsausführung.

Dabei kamen unterschiedliche Schritt- und Sprungfolgen zum Einsatz. Neben Skippings, Seitsteps sowie Ein- und Zweibeinsprüngen wurde auch einfach durch die Sprossenabschnitte durchgelaufen beziehungsweise im Anschluss ein Sprint angesetzt.

Training der Schnelligkeit über Hürden




Nachdem sowohl die Feldspieler als auch die Torhüter ihr Aufwärmprogramm beendet hatten, absolvierten sie zusammen noch Sprintübungen. Bei den Sprintübungen handelte es sich um eine Kombination aus Sprüngen und Sprints.

Im ersten Ablauf mussten die Spieler seitwärts über die Hürde springen, um dann im Anschluss in einen kurzen Wendelauf überzugehen, der in einem Kurzsprint endete. Die zweite Serie beinhaltete normale beidbeinige Frontal-Sprünge über 2 Hürden, die mit einem Abschlusssprint über 10 Meter verbunden wurden.

6. Februar 2013

Länderspiel gegen Frankreich, Bayern Training mit 13 Akteuren


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Auch zur Länderspielpause hält der FC Bayern München traditionellerweise Trainingseinheiten ab. Im Gegensatz zu vielen Vereinen erkennt man jedoch hierbei weder das Trainingsgelände, noch die Spieler auf dem Rasen wieder. Nur wenige Fans verirrten sich am Dienstagmorgen an die Säbener Straße, um den wenigen nicht für ihre Nationalelf nominierten Spielern und den Trainingsgästen aus U23 und U19 zuzusehen.

Insgesamt 13 Akteure (acht Profis und fünf Nachwuchsspieler) durfte das Trainerteam so auf dem Rasen begrüßen, darunter auch Rafinha, der nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder ins Teamtraining zurück kehrte. Auch Arjen Robben stand am Vormittag noch auf dem Platz, bevor ihn die Nachnominierung gegen Mittag erreichte.

Währenddessen arbeitete vier der daheimgebliebenen Profis im Leistungszentrum der Bayern. Bastian Schweinsteiger, Xherdan Shaqiri (beide Sprunggelenk), Holger Badstuber (Knie) und Tom Starke (Handgelenk) – der nach dem ersten Teil das Mannschaftstraining abbrach und sich ins Leistungszentrum aufmachte – entkamen somit dem stürmischen Wetter auf dem Platz.

Laufschule mit Marcelo Martins




Aus gegebenem Anlass soll heute die einführende Laufschule, die meist als gegeben betrachtet wird, genau unter die Lupe genommen werden. Den drei Minuten dauernden Ablauf mit bekannten Übungen aus dem Lauf-ABC, angeleitet von FCB-Fitnesstrainer Marcelo Martins, können Sie in voller Länge im angefügten Video nachverfolgen.

Technische Verfeinerung der An- und Mitnahme







Weiter ging es für die Feldspieler im bekannten Pass- und Positionsspiel, geleitet und intensiv kommentiert von Peter Hermann. Hier wurden insgesamt drei Variationen durchgespielt, die in den beiden folgenden Videos dargestellt werden. Jupp Heynckes nahm sich immer wieder gezielt einige der jungen Akteure zur Brust und versuchte die technische An- und Mitnahmebewegung zu verfeinern. So sollten die Nachwuchskicker ballorientiert aufklappen, um möglich sofort wieder anspielbar zu sein oder die Kugel augenblicklich weiterleiten zu können.

Handlungsschnelligkeit, Umschalten und Überzahlspiel




Im Fortgang ging es für die Spieler in die spieltechnische Anwendung des Gelernten unter Ball- und Raumdruck. Hierbei kam wiederum die bekannte Spielform der letzten Wochen zur Geltung, in der wiederum zwei Team ins zwei Feldern auf Ballhalten spielten – bei Ballverlust soll die Kugel möglich schnell zurück ins eigene Feld zu den drei dort wartenden Mitspielern befördert werden. Durch die Raumenge kann Hermann großen Druck projizieren und so die Handlungsschnelligkeit seiner Truppe schulen. Auch das Umschaltverhalten und Überzahlspiel scheinen Schwerpunkte der Übungsform zu sein.

PS: Pierre-Emile Höjbjerg war natürlich auch bei den widrigen Bedingungen wieder leichtbekleidet flott unterwegs (siehe Trainingsbericht vom 30.1.2013). Emre Can leistet ihm in letzter Zeit jedoch bezüglich Beinkleiderwahl Unterstützung.




Auf dem Nebenplatz war zeitgleich übrigens (vermutlich) die U23 unterwegs – ein Eckerlspiel der Scholl-Truppe soll hier kurz als Bewegtbild dargestellt werden.

Von Dominik Langenegger

2. Februar 2013

Schalke 04 Bundesligaspiel Aufwärmprogramm


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Zunächst liefen sich die Spieler in einer Reihe ca. 10 min warm und dehnten sich anschließend.

Intensives Aufwärmen mit einem Lauf ABC

Darauf folgte einer intensiveres warm machen mit dem Lauf ABC. Co-Trainer Seppo Eichkorn stellte zwei Hütchen mit einen Abstand von ca. 10m auf.

Folgende Übungen mussten die Spieler durchführen:
• Kniehebelauf
• Überkreuzungslauf
• Fußballenlauf
• Seitensprünge
• Steigerungslauf ( ca. 20m)
• Laufsprünge ( ca. 20m)
• Hopserlauf
• Rückwärtslaufen

Spiel auf engen Raum mit zwei Varianten

Danach wurden zwei 5er Teams gebildet. Auf einen Feld von 10x10m spielten die beiden Teams (ohne Torerfolg) gegen einander. Nach 5min wurde das Spiel kurz unterbrochen und aus jedem Team wurde ein Spieler zur „neutralen“ Anspielstation, sodass die Mannschaft die im Ballbesitz war immer 2 Spieler mehr waren. Nach weiteren 5min war auch die Übung beendet.

Passübungen

Nun taten sich die Spieler immer zu zweit zusammen und spielten sich den Ball gegenseitig zu. Ihnen war ganz frei überlassen ob sie weite Flanken schlafen wollten oder sich den Ball auf kürzerer Distanz zuspielen.

Torschuss

Zu guter Letzt konnten die Spieler noch im Folgenden System aufs Tor schießen:

• Der Ball wurde von den Spielern vorm Mittelkreis nach außen geflankt
• Der Spieler auf den außen verarbeitet den Ball und flankt nach innen
• Dort stehen zwei Spieler(die sich beim Einlaufen kreuzen) in Erwartung des Balles und versuchen ein Tor zu erzielen.

Bei dieser Übung können die Spieler schon die Positionen einnehmen, wie sich auch nachher im Spiel antreten werden.

1. Februar 2013

1. FSV Mainz 05 und FC Bayern München, Spielvorbereitung


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Satte neun Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Bayer Leverkusen, ein souveräner Start in die Rückrunde mit einem 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart und die vermeintliche Euphorie über den neuen Trainer zur kommenden Saison, Pep Guardiola, sorgen offenbar nicht bei allen Bayern-Akteuren für glückliche Gesichter. Der oft gescholtene Arjen Robben lieferte auch beim Mittwochvormittagstraining eine ordentliche und bemühte Leistung, schien sich aber zunehmend zu isolieren.

Doch der Reihe nach: Nach der obligatorischen Laufschule auf den Nebenplatz zeigte sich der fast vollständig Kader den etwa 1.000 wartenden Trainingsbesuchern. Nicht dabei waren Rafinha und Xherdan Shaqiri, die verletzungsbeding auch am Wochenende bei FSV Mainz 05 pausieren müssen.

Der 17-jährige Pierre-Emile Höjbjerg, der seit der Winterpause bei den Profis trainiert, erstaunte wie immer mit seiner stringenten Trainingsbekleidungswahl. Egal welche Temperaturen in München vorherrschen, stets zeigt sich das dänische Talent in kurzer Hose und kurzen Socken – nicht einmal Stutzen genehmigt sich der Spieler des 1995er Jahrgangs auch bei eisigen Minusgraden. Bei etwa 10 Grad Außentemperatur am Mittwochvormittag jedoch fand Höjbjerg jedoch die ersten Nachahmer.

Bewährtes Pass- und Positionsspiel




Nach der Laufschule ging es in die bekannte Trainingsdurchführung von Peter Hermann über. Zuerst standen Pass- und Positionsspiel auf dem Programm, umgesetzt nach der Steil-Einlaufen-Übung. Durchführung und Ablauf fanden unverändert und identisch zu der Übung der letzten Woche vom 22. Januar statt. Im angefügten Video sind alle am Mittwoch gespielten Variationen nochmals dargestellt.

Parallel hierzu wärmten sich die Torhüter unter Anleitung von Toni Tapalovic auf. Eine Übung soll auch hier nochmals geschildert werden. Die Keeper sprangen beidbeinig über seitlich neben dem Tor postierten Hürden, die hüfthohe Hindernisse darstellten. Drei aufeinanderfolgende Hürden gab es zu bewältigen, wobei immenser Wert auf die stabile Landung gelegt wurde.

Diese im Sinne eines plyometrischen Krafttrainings à la Niedersprünge durchgeführte Übung wurde mit einer Fangsituation abgeschlossen. Hierfür warf der frontal postierte Tapalovic einen Ball Richtung gegenüberliegendes Toreck, den die Keeper mit einem lateralen Schritt und anschließendem explosiven Absprung vom Außenbein abwehren mussten.

Ballhalten üben für das Mainz-Spiel




Im Anschluss ging es sofort weiter in eine große Spielform mit dem Schwerpunkt „Ballhalten“. Auch diese Übung sollte aus der Vorwoche bereits bekannt sein. Team Rot spielt im rechten Feld und versucht möglichst lange das Leder in den eigenen Reihen zu halten.

Team Gelb versucht hierbei den Ball zu erobern oder und diesen anschließend sofort im Umschaltverhalten in ihr „eigenes Feld“ in der Abbildung links zu spielen. Hier müssen stets einige Spieler warten, Hermann steuerte hiermit die Intensität und beorderte zumeist drei Akteure hinein. Nachdem nun der Ball auf die drei Gelben gespielt wurde, verlagerte sich das Spielgeschehen in das linke Feld, wo wiederum die Gelben versuchten möglichst lange in Ballbesitz zu bleiben, während alle bis auf drei Spieler von Team Rot versuchten die Kugel zu erobern usw.

Zum Abschluss der 90-minütigen Einheit wurden dann die Torhüter mit einbezogen und ein Kleinfeld-Miniturnier durchgeführt, bevor die Spieler anschließend erschöpft ob der hohen Intensität den Rasen verließen. Die Akteure jedoch, die gegen Stuttgart nicht in der Startelf standen, mussten am Nachmittag nochmal ran.

Von Dominik Langenegger

24. Januar 2013

Schalke Training, taktische Grundübungen und Einzel-Torschuss-Training


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Handball zum Aufwärmen

Das heutige Training begann mit einer Partie „Handball“. Die Spieler wurden in zwei Mannschaften eingeteilt. Das Ziel des Spieles war es, sich innerhalb der Mannschaft den Ball 20mal zuzuwerfen, dann gab es einen Punkt. Die gegnerische Mannschaft durfte sie natürlich mit vollem Körpereinsatz dabei stören.

Koordinative-Übungen über Stangen

Nachdem sich die Jungs anschließend gedehnt und gelockert haben ging es an einen kleinen Stangenparcour

Dort absolvieren sie verschiedene Koordinative-Übungen:

1. Skippings
2. Sidesteps
3. Hopserlauf
4. Kreuzschritte
5. Sprints

Taktik-Training: Flügelwechsel

Anschließend ließ Jens Keller eine taktische Variante trainieren. Die Verlagerung des Spiels auf den anderen Flügel. Die Spieler fanden sich im 4-4-2 System ein.

• Der Linksverteidiger (LV) soll einen präzisen Pass auf den rechten Mittelfeldspieler (RM) spielen
• Der Rechtsverteidiger (RV) hinterläuft den RM
• Der RM schickt den RV in den freien Raum (falls der RV nicht frei ist, spielt er zunächst einen Doppelpass mit den offensiven Mittelfeldspieler(OM))
• Der RV flackt von höhe des 16m Raums
• Der OM und Stürmer kreuzen im 16er und versuchen dann die Flanke zu verwerten.

Einzel-Torschuss-Training

Gleichzeitig bekam ein Stürmer noch Einzelunterricht:




• Beim Schießen war das Ziel eines der beiden kleinen Tore zu treffen
• Beim Köpfen sollte er lediglich versuchen ein Tor zu erziehlen

23. Januar 2013

FC Bayern gegen VfB Stuttgart, Training


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Nasse Witterung, kalte Temperaturen – daher warten „nur“ etwa 100 Zuschauer auf die Profis des FC Bayern München am Dienstagnachmittag. Nach dem Rückrundenauftaktsieg gegen Fürth starteten die Bayern in die Vorbereitung auf die Partie gegen den VfB Stuttgart am kommenden Sonntag. Zur Anwendung kamen die gewohnten Schwerpunkte im fußballerischen Ansatz des Trainerteams.

Steil-Einlaufen-Übung




Nach dem Aufwärmen ging es in den bekannten Ablauf über. Zuerst standen Pass- und Positionsspiel auf dem Programm, umgesetzt nach der Steil-Einlaufen-Übung. In der ersten Durchführung musste der Innenspieler mit Ballannahme aufdrehen – in der zweiten Möglichkeit sollte er klatschen lassen und im dritten Durchgang spielte er einen Doppelpass mit dem Außenspieler. Im angefügten Video finden Sie alle durchgespielten Variationen zusammengeschnitten nacheinander zum nachverfolgen.

Ballhalten mit Seitenwechsel




Im Anschluss ging es für die Profis weiter in eine große Spielform mit dem Schwerpunkt „Ballhalten“. Hierbei wurden ein kleines Feld markiert und zwei Teams eingeteilt. Die beiden Mannschaften mussten jeweils versuchen so lange wie möglich in Ballbesitz zu bleiben. Bei einem Ballgewinn sollte versucht werden so schnell wie möglich die teaminternen Anspieler in einem weiteren Spielfeld anzupassen, wo das Spiel sofort weiterging.

Hierbei musste das Team, welches den Ball gewonnen hatte selbstverständlich ebenso wie das andere Team nachrücken. Da aber drei Spieler der Mannschaft, denen die Murmel abgeluchst wurde, zurückbleiben musste, kam es je zu einer kleinen Mehrzahl der Spieler in Ballbesitz. Sobald auch diese die Kugel verloren, ging es per Druckpass auf die drei zurück gebliebenen Akteure in die Gegenrichtung weiter. Aufgrund der Raumenge kam es immer wieder zu vielfältigen Zweikämpfen und diversen Meinungsverschiedenheiten. Im Video sehen sie Franck Ribéry und Toni Kroos, die sich aufgrund eines Ausballes verbal in die Haare kommen.

Torwarttraining




Parallel arbeitete Torwarttrainer Toni Tapalovic mit den Keepern, auch hier soll exemplarisch eine kleine Übung aufgezeigt werden (siehe Video.)

6 gegen 6




Zum Abschluss wurden dann die Torhüter mit einbezogen und sechs gegen sechs auf doppelten Strafraum gespielt. Hierbei funktionierten vier Mitspieler jedes Teams als Anspieler außerhalb des Spielfeldes. Je einer stand auf den Flügelpositionen, je einer neben den Toren. Diese vier „Hilfen“ durften zum Kombinationsspiel mit eingebunden werden, mussten aber jeden Ball direkt verwerten.

Die Spieler im Feld wurden auf zwei Ballkontakte begrenzt.

Von Dominik Langenegger

17. Januar 2013

FC Bayern, Auftakttraining Rückrunde 2012/13


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Am Mittwochvormittagtraining in München erwarteten die etwa 100 Zuschauer an der Säbener Straße eisige Temperaturen – aber auch einen hochmotivierten Spielerkader des FC Bayern München, die sich für die Rückrunde beweisen wollten.

Eine gute Nachricht erwartete die Bayern, denn Ribéry kehrte auf den Platz zurück. Der Superdribbler war am Dienstag wegen einer Erkältung noch geschont worden, konnte aber am Mittwoch das gesamte Pensum absolvieren. Bastian Schweinsteiger hingegen bekamen die Anhänger des Rekordmeisters nicht zu sehen. Der Nationalspieler legte eine regenerative Einheit im Leistungszentrum ein, nachdem die letzten Tage hohe Belastungen beim 28-Jährigen anfielen. Bereits am Mittwochnachmittag trainierte Schweinsteiger aber laut FCB-Website wieder.

Sprinttraining mit koordinativen Schwerpunkten




Nach einer kurzen Aufwärmphase starteten die Profis mit einem einführenden Sprinttraining mit Koordinationselementen. Schwerpunkte wurden hierbei insbesondere sowohl im azyklischen, im zyklischen Bereich und in der Reaktionsschnelligkeit gelegt. Hierzu teilten sich die Spieler zirkelmäßig in drei Gruppen. Jede Gruppe durchlief demnach jede Station mindestens einmal. Fitnesstrainer Marcelo Martins leitete die Station an, bei der eine Koordinationsleiter mit diversen Schrittfolgen durchlaufen werden und im Anschluss ein Antritt über zehn Meter folgen musste.




An der zweiten Station spannte Thomas Wilhelmi einen Gummizug um vier Stangen, die in einem Rechteck positioniert waren. Die Spieler sollten bei diversen Aufgabenstellungen entweder schnellstmöglich einen Fuß in das markierte Feld setzen, oder das auf den jeweiligen Seiten mit einem Fuß das Feld verlassen. Ebenso wurde im Anschluss ein Sprint über zehn Meter gefordert.

Die dritte Station betreute Andreas Kornmayer, der bei seinen beiden Übungen großen Spaß mit den Profis hatte und dies mehrfach auch lautstark bekundete (siehe auch das „Känguruh“ Xherdan Shaqiri im Video). In der ersten Übung bei Kornmayer sollten vier Hinihürden knapp und schnellkräftig übersprungen werden, um nach dem letzten Hindernis reaktiv wieder in den gewohnten Antritt über zehn Meter überzugehen.



Pass- und Positionsspiel




Anschließend zog das Team vom Seitenstreifen des soeben beanspruchten Hauptplatzes um auf den Nebenplatz, wo es mit den bekannten Übungsformen von Peter Hermann zum Pass- und Positionsspiel weiterging. Der Ablauf startete stets bei A (siehe PassübungStern.png),


der je nach Variation mit einem Zuspiel auf B startete, oder diesen durch einen direkten Pass auf C gar überspielte. In jedem Fall folgte anschließend ein Doppelpass zwischen C und D um den Dummy herum. Nach den ersten Durchläufen wurde die Position E aufgelöst und D dribbelte einfach direkt zurück zum Startpunkt A. Parallel startete der Ablauf erneut bei A‘, allerdings nun auf der anderen Seite. Jeder Spieler lief nach seinem Zuspiel auf die nächste Station weiter.




Nachdem diese Passfolgen sich eingespielt hatten wurde die Übung nicht mehr in einem Rücklauf zur Startposition beendet, sondern mit einem Torabschluss. Dieser gestaltete sich so, dass hinter D ein Gehäuse aufgestellt wurde, das von einem der Keeper übernommen wurde. D sollte nun die Kugel nicht mehr zu A hin mitnehmen, sonder aufdrehen und möglichst sofort auf das Tor abschließen. Auch hier baute das Trainergespann diverse Variationen ein. Beispielsweise sollte die Aktion nicht mehr über D laufen, sondern der auf der anderen Seite postierte D‘, der kreuzend in den gespielten Gassenpass einlaufen sollte.

Vor dem Abschlussspiel führte Hermann noch eine Spielform ein, bei der in einer sehr schmalen und langgezogenen Gasse acht gegen acht gespielt wurde. Zusätzlich wurden vier Spieler als freie Zuspieler ernannt, die jeweils an den Kopfenden und im Zentrum des Spielfeldes positioniert waren. Die Zielstellung lautete für die Teams mit Zuhilfenahme der beiden innen postierten Freien von einer Seite zur anderen zu gelangen.

Die acht Akteure des gegnerischen Teams sollten dies jedoch verhindern. Im Prinzip spielen also acht Spieler vom Anspieler der Kopfseite aus und versuchen den Anspieler der anderen Kopfseite mit einem Pass zu erreichen. Bei Zielerreichung oder Ballverlust wurde automatisch ein Richtungswechsel initiiert.

Von Dominik Langenegger

Alle Grafiken erstellt mit www.easy2coach.net

11. Januar 2013

Schalke trainiert schnelles Umschalten auf kleinem Raum


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Während sich Schalke aktuell noch im Wintertrainingslager aufhält, beschäftigen wir uns heute mit einer Trainnigseinheit aus der 1. Halbserie, die das schnelle Umschalten auf engstem Raum beinhaltet.



6 gegen 3 mit 3 Mannschaften zu je 3 Spielern

• drei , dreier Teams (gelb, rot und blau)

• das Feld hat eine Größe von ca. 5 x 5 m

• Ballkontakte: 2 über 1 ( wenn ein Spieler den Ball 2mal berührt hat, darf der nächste nur eine Berührung haben)

• ein Team muss in die Mitte die anderen außer drum

• ein Spieler des äußeren Teams geht als zusätzliche Anspielstation mit in die Mitte

• das Team in der Mitte, muss den Ballerobern, es reicht allerdings nicht, wenn sie den Ball berühren, sie müssen den Ball kontrolliert am Fuß haben oder darauf hoffen, dass die äußeren Teams den Ball (wie im Video nach 20 sec.) den Ball ins aus schießen

• das Team, dessen Spieler den Ball verloren hat muss als nächstes in die Mitte

• der Wechsel soll schnell vollzogen werden, da so das schnelle umschalten von Angriff auf Abwehr trainiert werden soll

Anschließend wurde sich auch schon ausgelaufen und nach dem Auslaufen machten einige Spieler noch Dehnübungen oder Stabilisationsübungen für ihre Muskulatur.

Das war für einige Spieler aber noch nicht genug. Farfan , Draxler , Obasi , Huntelaar schnappten sich nochmal das Leder und trainierten Freistöße.

27. Dezember 2012

Schalke trainiert das 16er Kombinationsspiel


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Das heutige Schalke-Training hat das Kombinationsspiel um den 16er zum Gegenstand. Ziel ist es, eine spielnahe Situation zu simulieren, bei welcher der am 16er postierte Abwehrverband durch ein Kurzpassspiel ausgespielt werden soll. Am Ende der Ballstafette steht ein Torabschluss.

Weiter kennzeichnend sind die zwei Phasen der aus der sich die Gesamtübung zusammensetzt. In der 1. Phase wird ein Kurzpassspiel mit dem öffnenden Pass durchgeführt – die 2. Phase wird mit einem langen Ball auf die Außen eröffnet. Dabei gibt es ein Schlüsselspieler, der in der 1. Spielphase sich in das Kombinationsspiel einbindet und im 2. Abschnitt nach einer Flanke den direkten Torabschluss sucht.



16er Kombination, Grafische Analyse zum Video

Teil 1:


Zur Grafik:
• Die gestrichelten Linien zeigen den Passweg bzw. die Flanke an
• Die durchgezogene Linie den Laufweg
• Am Ende des Laufweges von Spieler 1 , versucht er aus dieser Position ein Tor zu erzielen
• Nachdem Spieler 1 geschossen hat, positionieren sich er und Spieler 2 an der Grenze des 16m Raums und laufen zu Flanke ein die geschlagen wird.

Teil 2:


Zur Grafik:
• Die gestrichelten Linien zeigen den Passweg bzw. die Flanke an
• Die durchgezogene Linie den Laufweg
• Die doppelt gestrichelte Linie zeigt den Schuss
• Nachdem Spieler 1 , nach den Pass3 den Ball hat , zieht er in die Mitte und schießt aufs Tor
• Nach den Schuss erwarten Spieler 1 und 2 im 16er die Flanke

Teil 3:


Zur Grafik:
• Die gestrichelten Linien zeigen den Passweg bzw. die Flanke an
• Die durchgezogene Linie den Laufweg
• Der Pass 1 soll auch aus dieser kurzen Distanz stramm gespielt werden und von Spieler 1 möglichst in einer Bewegung durch die beiden „Gegenspieler“ mitgenommen werden.
• Nachdem Spieler 1 abgeschlossen hat, bleibt er in der Mitte und wartet auf die Flanke

Teil 4:


Zur Grafik:
• Die gestrichelten Linien zeigen den Passweg bzw. die Flanke an
• Die durchgezogene Linie den Laufweg
• Das selbe wie bei Grafik 3 nur mit den Unterschied, dass der Flankengeber bis zur Grundlinie gehen soll

20. Dezember 2012

Das Erste Training von Jens Keller als Schalke Trainer


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Jens Keller neuer Schalke Trainer, wer hätte das gedacht. Sportdirektor Horst Heldt schenkt ihm bis Saisonende das Vertrauen – und das obwohl er eigentlich “nur” Interimstrainer ist und Schalke immerhin durch die Champions League führen muss. Man wird sehen, ob das Konzept aufgeht.Jedenfalls ist das heute das erste offizielle Training des neuen Schalke Trainers Jens Keller.

Blockspiel ala Keller

Zunächst liefen sich die Spieler sich mit Ruwen Faller warm. In der Zeit baute Jens Keller ein Feld am mit vier kleinen Toren. Als die Spieler warm waren, wurden sie in zwei Mannschaften aufgeteilt. Alle vier Tore waren für beide Mannschaften zur Verfügung um ein Tor zu erzielen.

Dabei achtete Jens Keller besonders darauf, dass sich die Spieler gut im Block verschieben und den Raum für die Mannschaft, die im Ballbesitz ist, eng zu machen.

Sprinttrainning auf Kommando

Als nächstes staden Sprints auf den Programm auf einer Geraden von 10m. Die Spieler sollten sich in verschieden Positionen an den Startpunkt aufstellen (z.B: kniend, sitzend oder liegend). Auf Kommando sprinteten sie los.

Spielform zum Pressing und Spielaufbau

Folglich kam der Ball wieder ins Spiel. Jens Keller stellte 2 Mannschaften in ihrer Grundformation auf. Die Mannschaft (wie sie voraussichtlich beim nächsten Spiel antreten wird hatte noch den Torwart als Anspielstation zur Verfügung). Gespielt wurde ohne Torerfolg. Das Spiel begann immer wieder beim Torwart, trainiert werden sollte sich aus dem Pressing des Gegners zu befreien.

Daher sollte die verteidigende Mannschaft bereits den Torwart anlaufen wenn er den Ball am Fuß hat. Die Aufbauende Mannschaft musste dann versuchen sich hinten heraus zu kombinieren. ( Das Spiel wurde über ein ca. 30 x 50m Spielfeld gespielt )


Beendet wurde das Training mit einem Abschlussspiel.