25. April 2011

Dribblung mit Richtungswechsel 2 – Montagseinheit 2


(2 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
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Trainingseinheit vom 25. April 2011 von Thomas Voggenreiter (DFV – Der Fussballverlag)

Aufwärmen/Hauptteil: Richtungswechsel am Hütchen


Stabilisieren von Erlerntem: Bekannte Richtungswechsel an Hütchen und mit passiven Gegnern verfeinern

Das sagen die DFB-Stützpunktspieler (1999er) zur Variation dieser Übung:

„Im freien Feld waren die Richtungswechsel viel einfacher als an den Hütchen!“

„Mit den Gegnern am Hütchen ist der Parcours noch schwerer, weil man die Bewegungen noch genauer machen muss!“

„Mit den Gegnern am Hütchen ist es einfacher, weil man sich die Situation besser vorstellen kann!“

„Es ist ganz schön schwierig, immer abwechselnd mit dem starken und dem schwachen Fuß zu arbeiten!“

Organisation und Ablauf

- Die Aufwärmform wiederholt den Hauptteil der letzten Einheit, um die dort erlernten Bewegungen zu stabilisieren.

- Richtungswechsel mit dem gegnernahen Fuß am Hütchen, dann Abschluss auf das Tor.

- Die wartenden Spieler sind an den Hütchen verteilt und simulieren den Gegner mit einer lockeren Laufbewegung zum Hütchen hin.

- Der Dribbler soll die „Gegner“ am Hütchen umspielen.

- Die Gegner bleiben bei einer guten Bewegungsausführung des Dribblers passiv, spitzeln den Ball aber bei einem groben technischen Fehler des Dribblers weg.

- So erleben die Dribbler die Steigerung vom Hütchen zum (noch passiven) Gegner, die wartenden Spieler nehmen die Richtungs­wechsel aus einer weiteren Perspektive wahr.

- Der Schütze passt den Ball nach seinem Schuss zu den wartenden Spielern am Starthütchen und stellt sich am tornahen Hütchen auf. Die Spieler an den Parcourshütchen rücken um je eine Position näher zum Starthütchen.

- Danach auf der anderen Seite anstellen.

WICHTIG: Parallelen erkennen lassen!

1) Bekanntes variieren: Neu Erlerntes in gesteigerter Form weiterentwickeln!

2) Kontinuierlich arbeiten: Inhalte nicht durch eine Unzahl an verschiedenen Übungen verkümmern lassen!

Hinweise

- Die im letzten Training in der Grobform erlernten Abläufe konsequent verfeinern.

Variationen

- Variation der gelernten Richtungswechsel.

Schlussteil: Kleine Teams auf Dribbeltore


3-gegen-3-Turnier auf je drei Dribbeltore: Richtungswechsel, Gegner überwinden.


Shop-Tipp für Trainer und Vereine:

Organisation und Ablauf

- 3-gegen-3-Turnier auf je drei Dribbeltore.

- Alternativ 4-gegen-4, aber keine größeren Mannschaften, damit jeder Spieler möglichst viele Spielanteile hat.

- Entsprechend das Spielfeld so klein aufbauen, dass viele Zweikämpfe zu führen sind. Enge Situationen erfordern Richtungswechsel, um sich aus dem Druck zu befreien!

Hinweise

- Mehrere Tore führen zu vielen Richtungs­wechseln und Fintierbewegungen (gegnerüberwindendes Dribbling).

- Spaßturnier: Zur Anwendung des Gelernten animieren, aber nur aufmunternd, lobend und anerkennend coachen – dafür in der Trainingsform zuvor sehr exakt arbeiten!

Hier die pdf-Version dieses Trainingsplans herunterladen:

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17. April 2011

Dribbling mit Richtungswechsel – Montagstraining 1


(5 Bewertungen, Durchschnitt: 3,60 von 5)
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Trainingseinheit vom 18. April 2011 von Thomas Voggenreiter (DFV – Der Fussballverlag)

Aufwärmen: Ballsicherheit


Ballsicherheit und Vorbereitung von 1-gegen-1-Situationen mit seitlich stellendem Gegner.


Variation 1: Aufdrehen mit der Innenseite

Variation 2: Wegstarten mit der Außenseite

Organisation und Ablauf

- alle Spieler dribbeln mit ihrem Ball im Übungsfeld

- Richtungswechsel um ca. 90° bei einem
seitlich stellenden Gegner, Dribbling mit dem
gegnernahen Fuß (!), um den Gegner zu
locken. Möglichkeiten, um mit Ball in den
Rücken des Gegners zu gelangen
(s. Fotos und Videos):

a) Den Ball mit der Sohle zurückziehen und
Richtungswechsel mit der Innenseite des gleichen
Fußes (Körper aufdrehen).

b) Den Ball mit der Sohle zurückziehen und
Richtungswechsel mit der Außenseite des
gleichen Fußes (vgl. Körperfinte, zur Seite
wegstarten).

c) Den Ball mit der Sohle zurückziehen und
Richtungswechsel mit der Sohle des anderen
Fußes (Zidane-Trick).

d) Der Gegner will den Richtungswechsel
zustellen: Den Ball mit der Sohle zurückziehen
und mit der Innenseite des gleichen Fußes in
die ursprüngliche Richtung vorlegen.

Hinweise

- Jeden richtungswechsel so oft demonstrieren
und korrigieren, bis die Grundbewegung stimmt.

-taktische Dimension der Technik aufzeigen:
Demonstrieren der 1-gegen-1-situation (seitlich
stellender Gegner) mit passivem Gegner,
um die Verbindung zum spiel aufzuzeigen.


Variation 3: Zidane-Trick.

Hauptteil: Richtungswechsel am Hütchen


Stabilisieren der gelernten Richtungswechsel im Hütchenparcours mit Torschuss.


Shop-Tipp für Trainer und Vereine:

Organisation und Ablauf

- Richtungswechsel wie zuvor im Hütchen-
parcours, Abschluss auf die Zielzone im Tor.

- Danach auf der anderen Seite anstellen.
Dadurch einmal mit links starten/abschließen,
dann mit dem rechten Fuß.

Hinweise

- methodische Steigerung zum Aufwärmen: Die
Bewegungen können nun nicht mehr unabhängig
von äußeren Einflüssen durchgeführt
werden. Die Spieler müssen ihre Technik-
ausführung am Hütchen timen.

- Daher sind weitere Korrekturen und Hilfen
unumgänglich.

-Tipp: Die Trainer simulieren am ersten
Hütchen den Gegner. So können die Spieler
auch weiterhin die taktische Situation nachvollziehen
und erleben die Wirkung der
Bewegung im spielgemäßen Umfeld.

Variationen

- Der Hütchenparcours ermöglicht wie zuvor
geübt die Richtungswechsel um 90°. Es sind
aber viele Veränderungen des Parcours denkbar
(mehr Hütchen, rundlauf zwischen 2
Toren, usw.)

- Torhüter im Tor: fester Torhüter oder der
jeweilige Schütze wechselt nach dem
Abschluss für einen Schuss ins Tor.

Abschlussturnier: 4-Gegen-4 mit Dribbeltoren


4-gegen-4 auf Dribbeltor: Aus der Raumenge zum dynamischen Dribblingdurchbruch passen.


Shop-Tipp für Trainer und Vereine:

Organisation und Ablauf Hauptteil 1

- Auf je 4 Dribbeltore im Feld von 15×15 Metern.

- Jedes Team kann bei jedem Tor einen Treffer
erzielen, indem ein Spieler durch das Tor oder
mehrere Tore hintereinander dribbelt.

Hinweise

- Hauptcoaching: Dribbling mit Tempo- und
Richtungswechseln, vor allem die eingeübten
90°-Richtungswechsel.

- Dazu weitere Coachinginhalte:

- „positioniere Dich so, dass Du möglichst viel
vom Spiel siehst (= offene Stellung) und
dass Du durch eine Lücke angespielt werden
kannst (= lösen aus dem Deckungs -
schatten)!“

- „nimm den Ball in den freien Raum mit,
nicht in eine Gefahrenzone!“ (= 1. Kontakt).

-Durchbruchdribblings evtl. sogar durch mehrere
Tore.

-Aber auch erkennen, wann der Ball aus dem
Pressing zum Mitspieler gepasst werden muss.

Variationen

Je nach Spieleranzahl die Teamgröße variieren:
3-gegen-3 oder Überzahl gegen
Unterzahl nach Spielerstärke, wenn keine
gleichen Mannschaftsgrößen zustande kommen
können.

Hier die pdf-Version dieses Trainingsplans herunterladen:

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