9. November 2012

FC Schalke, Training Viererkette bespielen


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Das heutige Training musste ohne Trainer Huub Stevens stattfinden, der krank das Bett hütete. Dies hielt die Schalker aber nicht davon ab, ein taktisch hochwertiges Training zu absolvieren.

„Handball“ zum Aufwärmen

Zunächst wurden wieder Runden zum aufwärmen gedreht und danach die Muskeln gedehnt. Weiter ging es mit „Handball“. „Handball“ in den Sinne, dass es zwei Mannschaften gab, jedoch keine Tore. Die Spieler einer Mannschaft warfen sich den Ball gegenseitig zu und die Gegner versuchten, mit jeden ihnen zur Verfügung stehende Mittel, sie daran zu hinder und den Ball zu erobern. Auch sobald der Ball den Boden berührte oder im Aus war, musste der Ball den Gegnern überlassen werden.

Schnelles Umschaltspiel in die Spitze

Weiter ging es mit der Haupteinheit des Trainings. Trainiert wurde das schnelle Spiel in die „Spitze“.





Zur Grafik:

• die durchgezogenen Linien stellen die Passwege dar
• die gestrichelten Linien stellen die Laufwege dar
• die Dummies stellen die Viererkette der Gegner dar

Wichtig:

Der Spieler an der roten Stange muss sie um diese bewegen, das soll das „Lösen“ vom Gegenspieler darstellen.
Nachdem der Spieler an der roten Stange, den Pass 2 gespielt hat begibt er sich auf die frei geworden Position am oberen linken Hütchen.
Der Pass 3 und 8 soll flach und hart gespielt werden, da dieser den Pass zwischen der 4er Kette her darstellt und der Spieler, der angespielt wird, soll den Ball schnell verarbeiten können.





Diese Übung ist ähnlich der vorher gezeigten mit den Unterschied, das diesmal der Spieler vom roten Hütchen, also über die Außen, in den Bereich hinter die Viererkette starten soll. Wieder ist drauf zu achten, dass der Pass 3 und 8 flach und präzise gespielt wird.

Abschlussspiel mit hochgestellter Viererkette

Im Abschließenden Spiel sollte das eben erlernte umgesetzt werden. Die Abwehrreihen sollten, beim gegnerischen Ballbesitz bis zur Mittellinie vorrücken und die Gegner hatten die Aufgabe mit wenigen Ballkontakten den Ball in die Spitze zu spielen und dann schnell zum Abschluss zu kommen.



Ausdehnen bzw ausschießen

Während sich einige Spieler nach dem Spiel ausdehnten, schnappten sich Draxler, Barnetter und Holtby nochmal den Ball und arbeiten an ihrer Schusstechnik.

24. Juni 2012

Frankreich ohne Ideen und ohne Durchschlagskraft


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Frankreich hatte sich bei der EM viel vorgenommen, doch im Grunde war jedermann klar, dass sich schon mit dem verlorenen Spiel gegen Schweden das Ende abgezeichnet hatte. Immerhin musste die Équipe Tricolore dann nämlich gegen Spanien spielen, und sie verlor auch verdient. Der viel beschworene neue Teamgeist blieb bei den Franzosen erneut auf der Strecke, doch das eigentliche Problem war, dass entweder Trainer Blanc keinen taktischen Plan hatte – oder die Mannschaft diesen nicht umsetzen konnte.

Für eine Mannschaft, die ein Viertelfinale bei einer Fußball-EM gewinnen will, gibt es ein paar eiserne Grundregeln. Hinten Tore vermeiden, vorne welche schießen, Zweikämpfe gewinnen, den Ball kontrollieren, schnelle Konter fahren. Wenn diese Mannschaft dann keine dieser Maßgaben umsetzen kann, ist sie vermutlich völlig zu Recht ausgeschieden. So wie Frankreich gegen Spanien.

Wer genau hinhört, der muss zwangsläufig mitbekommen, dass die Spielweise der Spanier in Deutschland nur noch einen sehr begrenzten Freundeskreis hat. Es ist tatsächlich nicht immer ein Quell der Freude, die Ballbesitz-Taktik 90 Minuten lang zu verfolgen. Warum aber vermehrt so getan wird, als sei Spanien nun jederzeit und von fast  jedem Gegner schlagbar, bleibt schleierhaft, nachzufragen bei den Franzosen. Um Tore zu erzielen, muss man den Ball haben. Hat man den Ball, muss man diesen so vor das Tor des Gegners bringen, dass ein Torabschluss erzielt werden kann,  wobei der Torwart keine Chance haben darf, den Ball noch zu erwischen. Wenn man dann wie Frankreich in 90 Minuten nur einen Freistoß und einen Kopfball nach einem Freistoß auf das Tor bringt, darf man sich über ein Ausscheiden nicht wundern. Und Spaniens Geheimnis ist es nicht, immer nur offensiv zu brillieren – Spaniens Wunderwaffe ist eigentlich die Abwehr und das Umschaltspiel aus dieser Abwehr heraus. Nur einen Gegentreffer mussten die Iberer in vier EM-Spielen bis dahin hinnehmen, der Spitzenwert aller Teams in diesem Wettbewerb.

Die Franzosen blieben die meiste Zeit ohne Zugriff auf das spanische Mittelfeld

Es hatte sich in der Tat abgezeichnet, ein 0:2 gegen Schweden war für die Franzosen so etwas wie ein Fanal. Sie wurden nur Gruppenzweiter. Als Gruppensieger gegen Italien wäre es sicher auch nicht viel einfacher geworden, aber Spanien sollte man bei einem Turnier immer noch bis zum Finale zu vermeiden suchen. Doch Frankreich musste sich in diese Begegnung fügen, Trainer Laurent Blanc indes bot ein 4-5-1-System auf, um die spanische Dominanz in der Mitte des Feldes zu brechen; immerhin spielen dort Xabi Alonso, Xavi Hernandez und Sergio Busquets, manchmal gesellen die Cesc Fabregas, Andres Iniesta und David Silva mit hinzu. Doch Frankreich blieb ohne Zugriff auf die drei bis sechs spanischen Regisseure, diese kamen zwar oft nicht zu einem entscheidenden Pass, hatten das Spiel aber zu jeder Zeit im Griff. Dabei war es für Frankreich wenig hilfreich, dass das spanische 1:0 bereits nach 19 Minuten gefallen war.

Frankreich war also schon zu diesem Zeitpunkt gezwungen, das Spiel in die Hand zu nehmen, doch im Spiel nach vorn ließen „les Bleus“ fast alles vermissen, was zu gefährlichen Aktionen in Richtung Iker Casillas hätte führen können. Zumeist waren es bereits die ersten Bälle von hinten heraus, die im vielbeinigen spanischen Mittelfeld hängen blieben, oder aber die Spanier betrieben ihr Forechecking mit einer solchen Konsequenz, dass Frankreichs Defensivkräfte ein ums andere Mal den Ball verloren. Zwar versuchten Franck Ribéry und Karim Benzema mit zunehmender Spieldauer, die Spanier mit Einzelaktionen auszuspielen, doch weil sie so gut wie keine Unterstützung erhielten, war meist bei Gerard Piqué, Sergio Ramos und Sergio Busquets Schluss. Weil aber auch die Spanier nach der relativ frühen Führung keine Eile hatten, entwickelten sich zu fast keiner Zeit schnelle Gegenangriffe der Iberer, von zwei, drei Ausnahmen einmal abgesehen.

Kaum Überraschungsmomente im Spiel der Franzosen

Obwohl Spanien im zweiten Abschnitt nicht mehr tat, als es musste, hatte man doch fast immer das Gefühl, dass eher die Spanier das 2:0 denn die Franzosen den Ausgleich erzielen würden. Frankreich machte etwas mehr auf, doch nur den nun von hinten etwas weiter aufrückende Cabaye konnte für zwei, drei Überraschungsmomente sorgen, die allerdings ohne Ertrag blieben. Dann musste der französische Torhüter Hugo Lloris nach einem Traumpass aus dem Mittelfeld alles riskieren, um Fabregas am 2:0 zu hindern, kurz zuvor hatte der Franzose Debuchy Frankreichs beste Chance im gesamtem Spiel vergeben, als er eine Flanke von Ribéry über das Tor köpfte. Fortan konnte man den Eindruck gewinnen, dass Frankreich den Glauben an sich und an ein Weiterkommen nahezu aufgegeben hatte. Es sah nicht direkt danach aus, dass Laurent Blanc einen taktischen Plan hatte. Oder, falls er doch einen hatte, sah es nicht so aus, als wäre seine Mannschaft dazu imstande, diesen Plan auch in die Tat umzusetzen.

Mit der Einwechslung des quirligen Pedro vom FC Barcelona konnte Spaniens Trainer del Bosque ab der 65. Minute überdies dafür sorgen, dass die französischen Außenverteidiger sich nicht mit in das Offensivspiel einschalten konnten. Zwar hatte zuvor auch David Silva kein schlechtes Spiel gemacht, doch Pedro riss mit seiner Schnelligkeit wesentlich tiefere Lücken in den französischen Defensivverbund. So konnte es auch kaum verwundern, dass er in der 90. Minute völlig frei vor Lloris auftauchte und von Reveillere nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte. Der Mann, der in seinem 100. Länderspiel 70 Minuten zuvor bereits das erste Tor für die Spanier erzielte, ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und erzielte vom Elfmeterpunkt in der Nachspielzeit auch noch das zweite Tor für die Spanier: Xabi Alonso.

28. April 2012

FC Schalke 04 gegen Hertha BSC, Spielvorbereitung Training


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Trotz leichten Regen und kräftigem Wind besuchten knapp 200 Zuschauer das Schalker Training.
Größtes Fragezeichen bei den Fans war die Abwesenheit vom Chef persönlich: Huub Stevens.

Der durch seine Ellenbogen verletzte Timo Hildebrand absolvierte bloß eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn leichte Übungen mit Torwart-Trainer Bernd Dreher.

Um 15.00 Uhr betrat die Mannschaft gut gelaunt den Rasen.

Aufwärmprogramm: Dehnungsübungen und grundlegende Passfolgen

Das zur Routine gewordene Aufwärmprogramm bestand aus lockeren Runden um den Platz mit verschiedenen Übungen und anschließendem Dehn- und Kräftigungsübungen am Mittelkreis.

Das eher “einfache” und ruhige Training bestand zunächst aus grundlegenden Abspiel/Passübungen.



Überzahlspiel mit wechselnden Mannschaften

Auf einem kleinem Feld wurde dann eine Spielform ausgeübt indem sich 3 Mannschaften gegen bzw. miteinander spielten. 2 Mannschaften zusammen und die 3. Mannschaft versuchten den Ball zu erobern. Sobald eine Mannschaft den Ball verliert, wird sie zum “Verteidiger”.



5 gegen 5 mit positionsbezogenen Zonen

Daraufhin wurden 4 Gruppen gebildet. 2 Gruppen spielen ein 5 gegen 5 (plus Torhüter) und die restlichen 2 Gruppen machten lockere Übungen mit dem Ball. Die 2 Gruppen die gegeneinander antraten, spielten auf einem Platz, der auf 4 Zonen aufgeteilt wurde.

Jeweils 2 Verteidiger die ihre Zonen nicht verlassen, und 3 Stürmer die sich abgesehen von ihrer Zone jeweils auch das zu angreifende Feld betreten dürfen, so dass immer eine Überzahlsituation für die Angreifer entsteht. Hier ist es für die Verteidiger wichtig, Zusammenhalt zu zeigen und einheitlich zu agieren, um jede Lücke so schnell wie möglich zu decken und keine Chance für ein Gegentor zuzulassen.




Wie gewohnt wurde zum Abschluss noch locker Ausgelaufen.

Autor: Fatih Akdeniz

5. April 2012

FC Bayern – FC Augsburg, Spielvorbereitung


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Einige hundert Zuschauer wollten beim Training des FC Bayern München am 4. April zusehen – im Endeffekt verließen in den bayerischen Osterferien jedoch viele enttäuschte Gesichter die Säbener Straße wieder. Bei wunderschönem Wetter und angenehmen Temperaturen fand die Einheit am Mittwochmittag auf dem Nebenplatz statt, der deutlich weniger Platz für die vielen anwesenden Fans bot als der Hauptplatz, so dass das Gelände bereits früh komplett abgesperrt wurde.

Dennoch wurde der Rekordmeister bei wolkenfreiem Himmel mit viel Beifall und Begeisterung begrüßt, so dass der Start in den Trainingstag für die Truppe um Kapitän Philipp Lahm kaum erfreulicher hätte sein können. Aufgrund des 2:0-Sieges am Vorabend gegen Olympique Marseille trennte das Trainergespann um Jupp Heynckes, Peter Hermann und Hermann Gerland die Profis wie gewohnt in zwei Gruppen. Die Stammelf der letzten Wochen arbeitete im regenerativen Bereich mit Laufeinheiten, individuellem Programm und schließlich im Leistungszentrum und der Physiotherapie.

Passübungen zum “Reinkommen”

Der Rest der Truppe durchlief das gewohnte Schema im Bayern-Training unter Hermanns Anleitung. Nach einer ausgiebigen Laufschule mit Mobilisierungs- und Dehnübungen ging es zur Erwärmung mit Ball mit Hilfe komplexer Passfolgen. Zur Einstimmung präsentierte Hermann im gewohnten Schema eine bekannte Passübung


Der Startspieler mit Ball passt auf den zentralen Akteur, der die Kugel entweder klatschen lässt und direkt überspielt wird oder direkt aufdreht und auf den dritten Spieler weiterleitet. Dieser setzt anschließend einen der beiden Flügelspieler ein, der sich von der Stange löst und dem Ball entgegen startet. Über einen Doppelpass um die Stange herum gelangt der Flügel so wieder zum Anfangspunkt – alle Spieler laufen anschließend ihren Ballwegen auf die neue Position nach. Diese Übung gestaltete Hermann mit diversen kleinen Variationen, so dass die Spieler beispielsweise den Ball direkt auf den Flügel spielen, oder die Flügelspieler keinen Doppelpass zwingen sondern direkt in die Tiefe starten sollten, etc.

Einfache Torschussübung

Anschließend führte Hermann die Profis durch ein intensives „6vs6“ auf Ballhalten, bevor er zur abschließenden Torschussübung überleitete. Bei der Abschlussübung wurden die Spieler nun auf vier Stangen verteilt. Hermann spielt aus der Position A einen Druckpass auf B, der sich seitlich nach Außen von seiner Stange löst und die Kugel mit zwei Kontakten diagonal auf C weiterleitet. Dieser lässt dasselbe Verhaltensmuster erkennen, löst sich ebenfalls nach Außen, nimmt das Leder möglichst dynamisch in Laufrichtung mit und vollendet




Komplexes Torwarttraining

Aus gegebenen Gründen soll heute auch Wert auf die Arbeit von Torwarttrainer Toni Tapalovic gelegt werden. Der 31-Jährige beschäftigte sich intensiv mit Hans Jörg Butt und Maximilian Riedmüller. Nach individueller selbstständiger Erwärmung und Lockerung mussten die Beiden bei der ersten Übung einbeinig über eine kleine Hürde springen und jeweils auf dem Außenbein landen – nach einer kurzen Stabilisationsphase zurück in die andere Richtung. Dadurch sollen die Bandstrukturen in Sprunggelenk und Knie gestärkt und auf die kommende Belastung eingestellt werden.


Nach einigen Wiederholungen kam der Ball hinzu, so dass nach der Stabilisation der frontal postierte Tapalovic einen Drop-Kick auf Brusthöhe anspielte.
In der zweiten Torwart-Trainingsform bekamen die Keeper von Tapalovc einen kurzen simulierten Rückpass zugespielt, den sie nach kurzer seitlicher Mitnahme auf den jeweilig zweiten postierten Torhüter abschlagen sollten. Dieser stand ungefähr auf Höhe der Mittellinie und wechselte seinen Standort, um verschiedene Winkel und Orientierungsfähigkeit des Abschlagenden zu schulen. Anschließend wurde in einer Variation derselbe Aufbau verwendet, nur das nach einem Drop-Kick auf die Brust ein Abschlag aus der Hand auf den zweiten Keeper gespielt wurde


Zur dritten Übung verabschiedete sich Butt, der als Feldspieler beim „6vs6“ eingreifen musste, um eine Gleichzahl herzustellen. Riedmüller wurde mit folgenden Übungen weiter trainiert. Über eine seitliche Hürde musste der junge Torhüter beidbeinig hin- und zurückspringen, um anschließend einen flachen scharfen Ball abzuwehren


Dies wurde auf beide Seiten ausgeführt und mit zunehmenden Wiederholungen auch hohe Bälle Richtung Winkel zugeworfen.
Vor der zusammenführenden Torschussübung mit den Feldspielern musste Riedmüller nochmal durch eine intensive Übungsform. Erst musste der Torhüter einen scharf getretenen Ball aus 16m entschärfen, um sich anschließend sofort wieder aufzurichten und nach vorne zu orientieren. Denn zwei aufgebaute Stangen symbolisierten ein Mini-Tor am Fünfmeterraum, bei welchem Riedmüller drei bis vier Bälle aus kürzester Distanz abwehren musste. Hiermit sollte insbesondere auf Reaktionsschnelligkeit und Schulung der reflexartigen Bewegungen eingegangen werden


Autor: Dominik Langenegger

2. März 2012

SC Freiburg – FC Schalke 04, Trainingsreport 29.02.2012


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Durch die Länderspiele waren fast alle Nationalspieler im Schalker Aufgebot heute nicht auf dem Trainingsplatz anwesend. Bei milden Temperaturen um die 13 Grad fand sich Jermaine Jones zum Training ein, während Christoph Metzelder länger ausfällt und deswegen dem Training heute fernblieb.

Erwärmung

Typisches Aufwärmprogramm: ein paar Runden im lockeren Tempo um den Platz, dabei verschiedene Übungen und Tempovariationen

Dehn-und Kräftigungsübungen am Mittelkreis

1.Übung: Kurzpassvariationen

Vorbereitung gegen Dortmund

Variation 1:
A passt den Ball auf B und läuft auf die Position von B. B nimmt den Ball an, dreht sich, spielt den Pass auf C und läuft dem Ball hinterher auf Position C. C lässt den Ball abprallen auf B und B spielt in den lauf von C. C nimmt den Ball und läuft zum nächsten Hütchen. Das gleiche wird spiegelverkehrt durchgeführt. So laufen die Spieler im Kreis und sind an jeder Station.




Variation 2:
A passt den Ball zu B und läuft auf B zu. B lässt abprallen, so das A direkt auf C passen kann. B läuft danach auf Position C und A läuft auf Position B. Sonst alles wie bei Variante 1

Vorbereitung gegen Dortmund




Variation 3:
Wie Variante 2, nur dass A den Ball nach dem Abstopper von B mit einem Flugball auf C spielt.



Zur Regeneration sollten die Spieler dann den Ball hochhalten, Doppelpässe spielen usw.

Währenddessen hielten Schober und Hildebrand das Torwarttraining auf dem Beachsoccerplatz ab.

2.Übung: Spielform, 3×10 Minuten, Überzahlspiel

Vorbereitung gegen Dortmund

Eigentlich das bekannte „Überzahl-Spiel“ mit kleinen Toren. Team A,B und C. Wenn A in der Defensive ist und B und C im Ballbesitz muss A den Ball erkämpfen.

Eine Aufgabe für unsere Mitglieder: Wer kann entschlüsseln, nach welchem Prinzip die Mannschaften wechseln und welche Rolle die platzierten Hütchen spielen?



Abschlussspiel vom 5er bis zur Mitte des Feldes – Freie Ballkontakte



Auslaufen und Dehnen

von Erhan Akcan

30. Januar 2012

FC Bayern München – VfL Wolfsburg, Trainingsreport


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Bei eiskalter Witterung knapp unter dem Gefrierpunkt und frischen Windzügen bat Trainer Jupp Heynckes seine Mannen am Sonntagvormittag zum Training an der Säbener Straße. Trotz der Temperaturen zogen hunderte Bayernfans zum Rekordmeister und begutachteten die Trainingsfortschritte der Roten, insbesondere nach dem dürftigen 2:0-Sieg am Vortag gegen den VfL Wolfsburg, der die hoch gesteckten Erwartungen der Anhänger kaum erfüllen konnte.

Auslaufen nach Wolfsburg-Spiel

Aufgrund der Belastung der Partie am Samstagnachmittag teilte das Trainerteam um Heynckes die Mannschaft daher in zwei Gruppen ein. Die tags zuvor über 90 Minuten aktiven Spieler bildeten die Regenerationsgruppe und zeigten sich den zahlreichen Fans über 45 Minuten beim Auslaufen unter Anleitung von Fitnesstrainer Marcelo Martins. Die hierbei angeschlagene Geschwindigkeit lag bei im extensiven Grundlagenausdauerbereich bei schätzungsweise ca. 60% der maximalen Herzfrequenz. Anschließend ging die Stammelf vom Samstag geschlossen in das Leistungszentrum, was auf weitere Regenerationsmaßnahmen im Fitnessbereich schließen lässt.

Druck- und Steilpässe im Positionswechsel

Währenddessen durften die restlichen Spieler dem regulären Trainingsbetrieb unter Führung von Heynckes von Peter Hermann beiwohnen. In einer ersten Passübung zur Ballgewöhnung sollte insbesondere der steile Druckpass in die Tiefe und das „Steil-Klatsch-Prinzip“ eingeübt werden. Hierzu spielt A auf B, der nach einer Auftaktbewegung entgegenkommt und das Leder für den nachrückenden A abstoppt. Während dieser nun erneut in den Ball startet, kommen C und D ebenfalls nach einer Auftaktbewegung kurz und bieten sich für ein Anspiel an. A spielt jedoch konstant auf C, weshalb D sein Angebot sofort abbricht, sich dreht und mit dem richtigen Timing in den von D abprallenden Pass sprinten und diesen direkt auf E weiterleitet.

Anschließend startet das Spielchen von der anderen Seite aus, das E mit einem Pass auf C einleitet. Währenddessen wechseln die anderen Spieler ihre Position. A übernimmt die Rolle von B und B wechselt übernimmt die Aufgabe von D, der sich nach seinem Abspiel wieder hinter E anstellt. Diese Übung lässt sich sehr gut mit wenigen Spielern einsetzen und wurde wohl auch deshalb von Hermann ausgewählt. Theoretisch reichen sieben Akteure um eine gut funktionierende Endlosschleife zu generieren, bei der die oben erwähnten Inhalte eingeübt werden können. Mit zunehmender Dauer forderte Hermann immer mehr Passschärfe und wollte nur direktes Spiel sehen, bei der der Angespielte immer wieder den Druck aus dem Ball nehmen sollte

Doppelpaesse im Bayern-Training

Trainingsspiel mit 2 freien Anspielern

Anschließend ging die achtköpfige Rumpftruppe um Tymoshchuk, Breno und Co. in die bekannte Spielform „3vs3+2“, wobei auf einem ca. 10×10 Meter großem Quadrat drei gegen drei mit zwei freien Zuspielern gezeigt wurde. Ziel des Spielchens ist es, die Kugel in den eigenen Reihen zu halten und durch Einbindung der zwei „Freien“ möglichst lange im Ballbesitz zu bleiben. Durch die engen Räume wird immer wieder sehr viel Druck auf den Ballführenden erzeugt und somit unter anderem dessen Handlungsschnelligkeit geschult. Bei Ballverlust einer Mannschaft muss diese in die defensive Rolle schlüpfen und versuchen das Leder wieder zu erobern.

Hans-Jörg Butt im Torwarttraining

Währenddessen beschäftigte sich Torwarttrainer Toni Tapalovic mit Rouven Sattelmaier und Hans-Jörg Butt und bereitete die beiden Keeper auf die folgende Torschlussübung vor. Hierbei wurde insbesondere die laterale Schnelligkeit und die Ballsicherheit mit dem linken Fuß geschult. Hierzu sollten die Torleute Hindernisse vor dem Tor seitlich überqueren und auf ihrer linken Seite den zugeworfenen Ball volley zurückpassen, auf der rechten Seite den geschossenen Ball abwehren. In mehreren Durchgängen erhöhte Tapalovic zusehends die Intensität und die Höhe der zu überquerenden Hindernisse (erst Stangen auf dem Boden, dann auf Hütchen usw.)

Jörg Butt beim Torwarttraining

Angfriffskombinationen mit Torabschluss

In der abschließenden Torschussübung wurden die Spieler nun auf vier Stangen verteilt. Hermann spielt aus der Position A einen Pass auf B, der sich seitlich nach Außen von seiner Stange löst und die Kugel mit zwei Kontakten diagonal auf C weiterleitet. Dieser lässt dasselbe Verhaltensmuster erkennen, löst sich ebenfalls nach Außen, nimmt das Leder möglichst dynamisch in Laufrichtung mit und vollendet.

Bayern beim Torschuss-Training

In einer abschließenden Variation versuchte Hermann nun das „Steil-Diagonal-Prinzip“ auszuhebeln, denn der zweite Pass sollte nicht mehr diagonal gespielt werden, sondern der offensive der selben Seite sollte sich in die Tiefe lösen.

Autor: Dominik Langenegger

Alle Grafiken erstellt mit www.easy2coach.net

15. November 2009

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