15. November 2012

FC Bayern Training, Individualtraining

Ein etwas anderer Trainingstag beim Rekordmeister fand am frühen Mittwochmorgen in der Säbener Straße statt. Denn mit lediglich vier Feldspielern (Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Holger Badstuber und Dante) konnte Co-Trainer Peter Hermann mehr oder weniger lediglich eine Individualtrainingseinheit absolvieren, während Torwarttrainer Toni „Tapa“ Tapalovic sich um die Belange von Tom Starke und Maximilian Riedmüller kümmerte.


2. Mannschaft mit Laufschule

Auf dem Nebenplatz trainierte die zweite Mannschaft des Rekordmeisters, bei denen zuerst Tobias Schweinsteiger die obligatorische Laufschule übernahm:



Indivdualprogramm Schweinsteiger, Badstuber und Co.

Anschließend absolvierte die Truppe mit Hermann und Marcelo Martins ein technisches Individualprogramm, welches nach jeder kurzen Belastung durch langsames, selbstständiges Auslaufen mit einer Platzrunde unterbrochen wurde.


Bei Übung A sollten die Profis rückwärts um einen Dummy herum starten und den von Hermann gespielten Ball direkt klatschen lassen. Hierbei wurde mit flachen Zuspielen und Würfen zum Kopfball variiert.




In Übung B sollte sich immer ein Spieler des Quartetts auf zwei Seiten eines rechtwinkligen Dreiecks bewegen und die Pässe von Hermann kurz verarbeiten, mit einem Kontakt in Bewegungsrichtung mitnehmen, zurückziehen und zum Übungsleiter zurückpassen. Dies wurde mit sechs Pässen im ersten Durchgang durchgeführt, bevor wieder der Auslauf anstand. Bei den weiteren Wiederholungen reduzierte Hermann die Belastung auf vier Pässe, forderte aber auch höheres Tempo.




In Übung C bekamen die Spieler drei Bälle auf einer Seite des Korridors und sollten nun je einen Ball im Slalom durch den Hütchenparcours dribbeln, auf der anderen Seite ablegen und diesen Vorgang sofort mit der nächsten Kugel wiederholen.




Hierbei gab Hermann im ersten Durchlauf keine Vorgaben, in den weiteren Durchgängen aber die Anweisung, mit welchem Bein das Leder geführt werden sollte – wobei hier in jedem Durchgang mit den drei Bällen stets alle Varianten (rechts, links, beide) angesprochen wurden.

Um den Stationsbetrieb etwas aufzulockern integrierte Hermann einmal kurzfristig noch einen Torabschluss, wofür Riedmüller herüber beordert wurde und einige Abschlüsse auf das Gehäuse abwehren musste.




Ein weiterer Zwischeneinschub beim Circuit-Training wurde umgesetzt durch eine Übung, in der Hermann von der Mittellinie Flugbälle in den Strafraum schlug, die die Profis direkt klären sollten.




Von Dominik Langenegger

Alle Grafiken erstellt mit www.easy2coach.net

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